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Autoindustrie Autoverbände warnen US-Regierung eindringlich vor Importzöllen

Die Verbände kritisierten die von US-Präsident Trump angedrohten Importzölle auf EU-Autos. Sie warnen vor allem vor dem Verlust tausender Jobs.
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Trump hatte am Freitag mit Zöllen von 20 Prozent auf alle in der EU gefertigten Autos gedroht. Quelle: picture-alliance/ dpa
Importzölle

Trump hatte am Freitag mit Zöllen von 20 Prozent auf alle in der EU gefertigten Autos gedroht.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

WashingtonIn den USA haben Autoverbände eindringlich vor den von Präsident Donald Trump angedrohten Importzöllen gewarnt. Die Maßnahme könne zum Verlust Hunderttausender Jobs, deutlich höheren Preisen für Verbraucher und fehlende Mittel für Investitionen in neue Technologien wie autonomes Fahren führen, hieß es am Mittwoch in getrennten Erklärungen der Association of Global Automakers und der Alliance of Automobile Manufacturers.

Diese erklärte, die Zölle würden am Ende „der wirtschaftlichen Sicherheit der USA schaden und die nationale Sicherheit schwächen“. Mitglieder der Verbände sind auch deutsche Hersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler.

Trump hatte am Freitag mit Zöllen von 20 Prozent auf alle in der EU gefertigten Autos gedroht. Am Dienstag erklärte er, die Maßnahmen würden bald eingeführt. Er hat mehrfach ausdrücklich deutsche Autobauer kritisiert. Die Alliance of Automobile Manufacturers sprach sich bereits am Dienstag gegen die Pläne aus. Ihren Berechnungen von 2017 zufolge würden Zölle von 25 Prozent die Verbraucher in den USA jährlich mit rund 45 Milliarden Dollar belasten. Für jedes Fahrzeug müssten im Schnitt 5800 Dollar mehr auf den Tisch gelegt werden.

Beide Verbände verwiesen zudem auf eine Studie des Peterson Institutes for International Economics, wonach die Zölle zum Verlust von 195.000 Stellen in den USA führen könnten. Diese Zahl könne auf 624.000 Jobs steigen, sollten die anderen Staaten Gegenmaßnahmen ergreifen, hieß es.

Die Association wies auch eine Gefahr für die nationale Sicherheit als Begründung für die geplanten Maßnahmen zurück. 98 Prozent der Importe kämen aus verbündeten Staaten. Weiter hieß es: „Amerika zieht nicht in einem Ford Fiesta in den Krieg.“

  • rtr
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