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Autoindustrie GM kann Absturz in die roten Zahlen abmildern – Aktie legt zu

Der US-Automobilkonzern muss im zweiten Quartal gut 800 Millionen Dollar Verlust hinnehmen. Doch GM hat Reserven – und die Märkte sind erleichtert.
29.07.2020 Update: 29.07.2020 - 15:48 Uhr Kommentieren
General Motors fährt einen geringeren Verlust ein als von Analysten erwartet. Quelle: AP
Unternehmenssitz in Detroit

General Motors fährt einen geringeren Verlust ein als von Analysten erwartet.

(Foto: AP)

Detroit General Motors hat den Corona-bedingten Absturz dank massiver Kostensenkungen und dem Verkauf profitabler Kleinlaster gebremst. Der größte US-Autobauer wies am Mittwoch für das zweite Quartal einen Nettoverlust von 806 Millionen Dollar aus. Analysten hatten wegen des wochenlangen Produktionsstillstands ein deutlich höheres Minus erwartet.

Die Aktie legte vorbörslich um fast vier Prozent zu. Vor einem Jahr hatte ein Gewinn von 2,4 Milliarden Dollar zu Buche gestanden. Bei General Motors hatte die Produktion in Nordamerika wegen der Eindämmung der Pandemie bis zum 18. Mai geruht.

Das Ergebnis veranschauliche die Widerstandsfähigkeit und Ertragskraft von General Motors in einer Zeit, in der das Unternehmen gleichzeitig in die Zukunft investiere, erklärte Finanzchefin Dhivya Suryadevara. Inzwischen liefen die Werke für große Pickups und SUV wieder im Dreischichtbetrieb. Auch nahezu alle anderen Standorten seien wieder in Betrieb. GM arbeite mit Hochdruck daran, die Händler mit Fahrzeugen zu versorgen.

Eine Prognose traut sich GM wegen der anhaltenden Absatzkrise dennoch nicht zu. Das Management verwies lediglich auf die Liquidität im Kerngeschäft von 30,6 Milliarden Dollar zum Ende des Quartals. Im Zeitraum April bis Juni flossen während des Stillstands Finanzmittel von acht Milliarden Dollar ab.

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    Suryadevara sagte, wenn sich die US-Wirtschaft weiter erhole, sei in der zweiten Jahreshälfte ein Mittelzufluss von sieben bis neun Milliarden Dollar möglich. Nach dem Absatzeinbruch der vergangenen Monate gebe es inzwischen Anzeichen einer Erholung. Nach steigenden Corona-Zahlen in den südlichen und südwestlichen Bundesstaaten mehren sich in den USA inzwischen jedoch Zweifel an einer raschen Erholung der Konjunktur.

    Mehr: Absatz von GM bricht in den USA um mehr als ein Drittel ein

    • dpa
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