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Autoindustrie Ifo-Studie: Geschäftslage der deutschen Autobauer verbessert sich – Situation für Beschäftigte bleibt angespannt

Die Nachfrage nach Autos ist einer Ifo-Umfrage zufolge im Juni leicht gestiegen. Trotzdem dürften gerade in der Produktion Stellen gestrichen werden.
02.07.2021 - 10:44 Uhr Kommentieren
Für die Beschäftigten der Branche bleiben die Aussichten verhalten. Quelle: dpa
Ein Mitarbeiter im Volkswagen-Werk in Zwickau bei der Produktion eines Elektro-SUVs

Für die Beschäftigten der Branche bleiben die Aussichten verhalten.

(Foto: dpa)

München Die Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer haben sich laut Ifo-Institut im Juni noch einmal verbessert. Das Barometer zur Geschäftslage stieg auf den höchsten Wert seit August 2018, wie die Münchner Forscherinnen und Forscher am Freitag mitteilten. Der Indikator zu den Erwartungen kletterte hingegen nur leicht.

„Die Autobranche ist im Strukturwandel bescheidener geworden“, sagte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Er verwies darauf, dass in den ersten fünf Monaten des Jahres in Deutschland nur 63 Prozent der Pkws des Vergleichszeitraums 2018 produziert wurden.

Die Nachfrage nach Autos nahm der Ifo-Umfrage zufolge im Juni leicht zu, auch der Auftragsbestand zog leicht an. „Die Produktion wird langsamer wachsen als noch im Frühling 2021“, erklärte das Ifo. Ferner seien die Exporterwartungen der Branche wieder leicht optimistisch.

Für die Beschäftigten der Branche bleiben die Aussichten allerdings verhalten: Die Unternehmen planen weiter, Jobs zu streichen. „Der Abbau dürfte vor allem die Produktion treffen“, sagte Falck. „Um den Strukturwandel zu bewältigen, wird im Bereich der Informatik und IKT, Entwicklung und Unternehmensorganisation weiter Personal aufgebaut.“

Hier seien aber prozentual weitaus weniger beschäftigt als in der Produktion. Gleichzeitig zeichne sich Mehrarbeit für die Angestellten ab. 68,0 Prozent der Betriebe gaben demnach im Juni an, dass Überstunden gefahren wurden. Dieser Wert ist damit wieder auf seinem langjährigen Niveau zurück. Im Juni 2020 waren es nur 29,4 Prozent. 

Mehr: Geschäftslage der deutschen Autobranche hellt sich auf

  • dpa
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