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Autoindustrie IG Metall rechnet mit Lösung für Opel

Die Investorensuche für den Autobauer tritt in die heiße Phase: Es soll mindestens sechs Interessenten für Opel geben, vier davon sollen Finanzinvestoren sein. Derzeit erhalten die möglichen Investoren Einblick in die Bücher. Indes hat Thüringen ein Hilfspaket zur Sicherung des Opel-Standorts in Eisenach vorgelegt.
Die Mitarbeiter dürfen hoffen: Die Suche nach einem Investor für Opel kommt voran. Quelle: Reuters

Die Mitarbeiter dürfen hoffen: Die Suche nach einem Investor für Opel kommt voran.

(Foto: Reuters)

FRANKFURT.Die Hoffnung auf den Einstieg eines Investors bei Opel erhält neue Nahrung. "Ich denke, es wird eine Lösung mit Schmerzen für GM und ebenso für Opel geben", sagte der Opel-Aufsichtsrat und Frankfurter IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild dem Handelsblatt. Nach Informationen aus Finanzkreisen gibt es für Opel vor allem Interesse von Finanzinvestoren. Unter den mindestens sechs Interessenten seien nur zwei strategische Investoren, hieß es, vier Adressen seien Finanzinvestoren.

Der Boss des Opel-Mutterkonzerns General Motors, Fritz Henderson, hatte am vergangenen Freitag erstmals in Aussicht gestellt, dass ein Durchbruch für Opel bereits in den nächsten zwei bis drei Wochen zustande kommen könnte. Ein Opel-Sprecher wollte dazu keine Stellung nehmen.

Die Suche nach einem neuen Investor für Opel geht damit in die heiße Phase. Nach Worten von Henderson gibt es mehr als sechs seriöse Interessenten, mit denen der Konzern Kontakt aufgenommen habe. Diese bekämen derzeit vertraulichen Einblick in die Bücher. In Finanzkreisen hieß es, in den kommenden Wochen müsse sich erst herausstellen, wie ernsthaft das Interesse sei. Dann könne man in vertiefte Gespräche einsteigen.

Um möglichen Bietern einen Einstieg bei Opel schmackhaft zu machen, fordert die kriselnde Mutter Kreisen zufolge keinen Kaufpreis, sondern eine Einlage von mindestens 500 Mio. Euro in das neue Unternehmen. Der Rest der 3,3 Mrd. Euro, die Opel brauche, sollten Banken mit Hilfe einer Bundesbürgschaft sowie Opel-Händler und Arbeitnehmer beisteuern, sagte eine mit der Situation vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

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