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Autoindustrie Ingenieur-Dienstleister Bertrandt kann Prognose nicht mehr halten

Die Flaute in der Autoindustrie macht dem Unternehmen zu schaffen. Bertrandt streicht die Erwartungen an den Jahresgewinn zusammen.
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Die Sparprogramme in der Autoindustrie machen dem schwäbischen Bertrandt zu schaffen. Quelle: dpa
BMW-Produktion in Leipzig

Die Sparprogramme in der Autoindustrie machen dem schwäbischen Bertrandt zu schaffen.

(Foto: dpa)

München Die Sparprogramme in der Autoindustrie machen dem schwäbischen Ingenieur-Dienstleister Bertrandt zu schaffen. Das Unternehmen, das Autobauern und Zulieferern bei der Entwicklung neuer Modelle unter die Arme greift, kann seine Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 (Ende September) nicht mehr halten, wie Bertrandt am Mittwoch einräumte.

Die operative Rendite (Ebit-Marge) werde nur noch zwischen fünf und 7,5 Prozent liegen statt wie bisher erwartet zwischen sieben und neun Prozent. Damit steigt das Risiko, dass Bertrandt beim Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) unter dem Vorjahresniveau von 72,1 Millionen Euro landet. Das neue Ziel entspricht einem Ebit von 52,1 bis 80,3 Millionen Euro.

„Eine Herausforderung für uns sind derzeit die anspruchsvollen und unsicheren Rahmenbedingungen im Markt und in der Automobilbranche“, sagte Finanzvorstand Markus Ruf. Die erhoffte Erholung im zweiten Halbjahr sei ausgeblieben. „Zur Absicherung der positiven Geschäftsentwicklung haben wir ein Ergebnisoptimierungsprogramm aufgesetzt.“ Dabei werden auch die Investitionen um zehn Millionen Euro gedrosselt.

Nach den ersten neun Monaten lag das Geschäft den Angaben zufolge noch im Plan: Die Gesamtleistung stieg um vier Prozent auf 785 Millionen Euro, das Ebit lag mit 46,1 (49,4) Millionen Euro leicht unter Vorjahr.

Mehr: Schaeffler plant Kurzarbeit „bis auf Weiteres“. Bereits in wenigen Wochen soll die Maßnahme beginnen. Grund dafür ist die schwächelnde Konjunktur in der Autoindustrie.

  • rtr
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