Autoindustrie Toyota kritisiert Allianz von GM und Peugeot

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Kaufzurückhaltung auch in Deutschland

In Deutschland rechnet der Konzern im laufenden Jahr mit schwierigeren Geschäften. „Man merkt die Kaufzurückhaltung in Deutschland“, sagte Geschäftsführer Ulrich Selzer zu Reuters. Daher stiegen die Vertriebskosten. Das deutet daraufhin, dass Toyota - wie andere Autobauer auch - hohe Preisabschläge beim Autokauf gewährt. „Wenn das so weitergeht, werden wir entweder drei Millionen Autos zu gigantischen Kosten verkaufen oder wir werden den Markt schrumpfen sehen.“ Die Branche erwartet, dass in diesem Jahr rund 3,1 Millionen Personenwagen neu auf die Straßen kommen werden, etwas weniger als im vergangenen Jahr.

Dennoch will Toyota den Absatz in diesem Jahr hierzulande um 12,5 Prozent auf 90.000 Einheiten steigern. Für 2013 nimmt sich der japanische Autobauer vor, in Deutschland die Absatzmarke von 100.000 Stück zu knacken. Erreicht werden soll dies unter anderem durch fünf neue Hybridfahrzeuge, die im laufenden Jahr auf den Markt kommen. Darunter ist der Yaris, mit dem Toyota die spritsparende Kombination eines Elektromotors mit einem herkömmlichen Verbrennungsaggregat erstmals auch in einem Kleinwagen anbietet. Der Wagen soll für unter 17.000 Euro zu haben sein und damit günstiger sein als ein Fahrzeug mit Dieselantrieb.

Toyota hatte sich vor zwei Jahren dagegen entschieden, 1,6-Liter-Dieselmotoren selbst zu entwickeln, weil er sich vor allem mit Hybridautos von der Masse abheben wollte. Da aber in Europa mehr als die Hälfte der verkauften Fahrzeuge Dieselaggregate haben, ging Toyotas Marktanteil zurück. Daraufhin entschieden die Japaner, Motoren mit effizienter Dieseltechnik künftig von BMW zu beziehen.

  • rtr
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