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Autoindustrie Kleiner Zulieferer verursacht große Probleme

Kurzarbeit und Produktionsausfälle: In mehreren Werken des Autokonzerns Volkswagen beginnt eine unruhige Woche wegen eines aufmüpfigen Zulieferers. Jetzt wurde bekannt: Auch Daimler liegt mit Prevent im Streit.
21.08.2016 - 18:00 Uhr
Stillstand am Band: Der Rechtsstreit mit einem Zulieferern lähmt die Produktion in den Volkswagen-Werken. Quelle: dpa
Volkswagenfabrik in Emden

Stillstand am Band: Der Rechtsstreit mit einem Zulieferern lähmt die Produktion in den Volkswagen-Werken.

(Foto: dpa)

Volkswagen ist nicht der erste Autobauer, mit dem Zulieferer Prevent im Clinch liegt. Schon seit mehreren Jahren streitet die Firma mit Wurzeln in Bosnien-Herzegowina auch mit Daimler, wie das Handelsblatt aus Industriekreisen erfahren hat. Es geht um Qualitätsprobleme, Vertragskündigungen und hohe Schadensersatzforderungen. Der Fall ist vergleichbar mit dem Konflikt, den Volkswagen und Prevent derzeit öffentlichkeitswirksam austragen.

Aber von vorn: Bis zum Jahr 2013 belieferte ein Unternehmen der Prevent-Gruppe die Schwaben mit Sitzbezügen. Mit der Qualität sollen die Einkäufer von Daimler nicht zufrieden gewesen sein, wie es heißt. Daher sei der Vertrag gekündigt worden. Der Zulieferer wollte dies aber nicht hinnehmen. Die Firma habe daraufhin vor einem Gericht in Stuttgart darauf geklagt, dass sie weiter den Autobauer beliefern könne. Sprich, dass der Vertrag weitergeführt werde, wie ein mit den Vorgängen vertrauter Manager berichtet.

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