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Autoindustrie Mahle schreibt bereits 2019 rote Zahlen – ist aber optimistisch, die Krise zu meistern

Bereits im vergangenen Jahr machte der Zulieferer Verluste und musste sparen. Er stellt sich auf weitere schwierige Monate ein, bleibt aber zuversichtlich.
30.04.2020 - 16:42 Uhr Kommentieren
Der Chef des Zulieferers ist zuversichtlich, dass das Unternehmen die Krise meistern wird. Quelle: dpa
Jörg Stratmann

Der Chef des Zulieferers ist zuversichtlich, dass das Unternehmen die Krise meistern wird.

(Foto: dpa)

Stuttgart Jörg Stratmann überrascht mit Optimismus. „Wir werden die Krise meistern“, sagte der Mahle-Chef. Dabei haben der Umbruch in der Autoindustrie und die Wirtschaftsflaute den Stiftungskonzern schon vor der Coronakrise stark belastet.

Bereits im vergangenen Jahr machte der Zulieferer einen Verlust von 212 Millionen Euro nach einem Gewinn von 446 Millionen Euro 2018. Ein Teil des Verlustes liegt in den Kosten für den Abbau von 2500 Stellen.

Stratmann kündigte an, die Effizienzsteigerungsprogramme weiter durchzuziehen und an der strikten Kostendisziplin festzuhalten. Es sei nun ein Vorteil, dass er strukturelle Probleme früh erkannt habe. Das Unternehmen, das mit Motorkolben groß wurde, stellt auch Filter und Pumpen für Verbrennungsmotoren sowie zunehmend Teile für E-Autos her.

Die Abhängigkeit vom klassischen Verbrennungsmotor hatte Mahle wie andere Zulieferer bereits in den vergangenen Jahren verringert. Nach Angaben des Vorstands beträgt der Umsatzanteil der Komponenten für Verbrennungsmotoren jetzt nur noch etwa 40 Prozent.

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    Der Umsatz des viertgrößten deutschen Autozulieferers nach Bosch, Continental und ZF ging im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent auf zwölf Milliarden Euro zurück. Die Corona-Pandemie hat die Lage weiter verschärft.

    Stratmann berichtete von drastischen Umsatzeinbußen im März und April. Und er geht davon aus, dass die Lage schwierig bleiben wird.

    Doch es gebe auch Hoffnung. Der Auftragseingang, besonders durch die neue Sparte Elektrik und Mechatronik, befinde sich auf einem Höchststand. Derzeit arbeite das Unternehmen nach der nahezu weltweiten Schließung seiner Werke mit Hochdruck am Wiederanlauf der Produktion in Europa.
    Stratmann sprach sich klar für eine Autokaufprämie aus. „Es ist wichtig, jetzt Perspektiven für Wirtschaft und Verbraucher zu schaffen.“ Dabei plädiert Stratmann ausdrücklich für technologieoffene Maßnahmen, die die Breite des Marktes adressieren, also nicht nur E-Fahrzeuge und Hybridantriebe, sondern auch moderne, sparsame Benzin- und Dieselfahrzeuge.

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