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Autoindustrie Staatsanwaltschaft weitet im Dieselskandal Ermittlungen gegen Porsche aus

Die Zahl der Beschuldigten hat sich laut einem Bericht mehr als verdoppelt. Demnach wird ihnen vorgeworfen, in die Manipulation von Dieselmotoren verwickelt gewesen zu sein.
28.02.2020 Update: 28.02.2020 - 12:19 Uhr Kommentieren
Die Ermittlungen gegen die VW-Tochter wurden ausgeweitet. Quelle: Reuters
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Die Ermittlungen gegen die VW-Tochter wurden ausgeweitet.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ihre Ermittlungen gegen Porsche-Mitarbeiter in der Dieselaffäre ausgeweitet. Am Mittwoch vergangener Woche durchsuchten die Ermittler drei gewerbliche Standorte sowie drei Privatwohnungen von Porsche-Mitarbeitern. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschuldigten um vier auf insgesamt sieben aktive und ehemalige Mitarbeiter.

Diese Informationen bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegenüber dem Handelsblatt. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ darüber berichtet.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, an der Manipulation von Dieselmotoren beim Sportwagenbauer beteiligt gewesen zu sein. Die bisherigen Beschuldigten haben die Vorwürfe stets bestritten.

Unter ihnen ist Porsche-Manager Jörg Kerner, der Ende April 2018 zwischenzeitlich sogar in Untersuchungshaft genommen wurde. Zu den Beschuldigten gehört außerdem Entwicklungsvorstand Michael Steiner. Die Ermittlungen laufen weiterhin.

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    Bei den vier neuen Beschuldigten soll es sich um Motorenentwickler handeln, die weder dem Vorstand noch dem Topmanagement angehören. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft betonte, dass sich die Ermittlungen ausschließlich gegen Einzelpersonen richten, nicht gegen das Unternehmen selbst. Außerdem sei Porsche kooperativ.

    Ein entsprechendes Verfahren gegen die Volkswagen-Tochter wurde bereits abgeschlossen. Im Mai 2019 hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart bereits eine Geldbuße von 535 Millionen Euro gegen Porsche verhängt. Der Autohersteller musste sich vorwerfen lassen, seine Aufsichtspflichten in einer Entwicklungsabteilung verletzt zu haben. Insgesamt haben der Konzern und seine Töchter Porsche und Audi 2,35 Milliarden Euro Strafen für Ordnungswidrigkeiten in Deutschland gezahlt.

    Mehr: VW und die Verbraucherzentrale haben sich nun doch auf einen Diesel-Vergleich geeinigt.

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