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Autoindustrie Volkswagen plant offenbar Einstieg bei chinesischem Batterie-Produzenten

VW will laut einem Bericht in Guoxuan High-tech investieren. Für die Wolfsburger wäre es die erste Direktbeteiligung an einem Batteriehersteller in China.
17.01.2020 Update: 17.01.2020 - 13:13 Uhr Kommentieren
Der Autobauer ist schon seit längerer Zeit an einem Batterie-Hersteller in China interessiert. Quelle: Reuters
Elektro-Offensive von Volkswagen

Der Autobauer ist schon seit längerer Zeit an einem Batterie-Hersteller in China interessiert.

(Foto: Reuters)

Hongkong Volkswagen will offenbar beim chinesischen Batteriehersteller Guoxuan High-tech Co Ltd einsteigen, um den Ausbau der E-Mobilität voranzutreiben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Wie das Handelsblatt aus Konzernkreisen erfuhr, strebt das Unternehmen eine solche Beteiligung in China an. Die Gespräche liefen aber noch, kurzfristig gebe es keinen Abschluss.

Der Wolfsburger Autobauer will der Nachrichtenagentur zufolge in den kommenden Wochen einen Anteil von 20 Prozent kaufen und zum zweitgrößten Anteilseigner bei Guoxuan werden. Basierend auf der Marktkapitalisierung von Guoxuan in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar ist eine Beteiligung in dieser Höhe derzeit rund 560 Millionen Dollar wert.

Volkswagen wolle aber den Anteil mit einem Abschlag bei einer Privatplatzierung erwerben, sagten die Reuters-Insider. Volkswagen wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur nicht dazu äußern, von Guoxuan und der chinesischen Finanzmarktaufsicht lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Der Deal wäre die erste Direktbeteiligung von Volkswagen bei einem Batterie-Hersteller in China. Guoxuan ist in der ostchinesischen Stadt Hefei ansässig, wo Volkswagen mit dem heimischen Autobauer JAC Motor in einem Joint Venture Elektrofahrzeuge baut.

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    Die geplante Beteiligung in China entspricht dem grundsätzlichen Kurs von Volkswagen in Sachen Batteriezellen. Der Konzern strebt rund um den Globus Joint Ventures mit Zellherstellern an, um nicht alle Investitionen selbst finanzieren zu müssen. Bekanntestes Beispiel ist bislang Northvolt: Im Joint Venture mit den Schweden errichtet Volkswagen eine Zellfabrik im niedersächsischen Salzgitter.

    Volkswagen gründet nicht nur Joint Ventures zur eigenen Zellversorgung, sondern hat auch klassische Liefervereinbarungen mit einzelnen Zellproduzenten abgeschlossen. Die Joint Ventures sollen Volkswagen ein Stück weit Unabhängigkeit garantieren. Bis zur Mitte des Jahrzehnts hat der VW-Konzern einen Zellbedarf im Wert von bis zu 50 Milliarden Euro.

    Volkswagen ist der größte ausländische Autobauer in China und will bis 2025 jährlich 1,5 Millionen E-Autos in der Volksrepublik verkaufen. Der Konzern will den US-Elektroautobauer Tesla überholen und in den nächsten Jahren zum Weltmarktführer in der E-Mobilität aufsteigen.

    Mehr: VW-Chef Diess warnt in einer Rede, dass der Konzern schneller werden müsse. Toyota und Tesla sind für ihn Vorbilder.

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