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Autokonzern Daimler-Betriebsrat will Stellenabbau nicht hinnehmen

Der Betriebsrat des Autokonzerns hat mit dem Management bislang wohl noch über keine konkrete Zahl an Stellen gesprochen, die abgebaut werden sollen.
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Daimler steht etwa wegen hoher Ausgaben für Elektroautos unter großem Spardruck. Quelle: Bloomberg
Daimler Vision EQS

Daimler steht etwa wegen hoher Ausgaben für Elektroautos unter großem Spardruck.

(Foto: Bloomberg)

Frankfurt Ein Großteil des geplanten Stellenabbaus will Daimler nach Informationen des Betriebsrats in Deutschland umsetzen. „Zwei Drittel der Summe sollen in Deutschland eingespart werden“, sagte Betriebsrats-Chef Michael Brecht der „Stuttgarter Zeitung“.

In der vergangenen Woche hatte der Autobauer erklärt, die bis 2022 geplante Einsparung von 1,4 Milliarden Euro an Personalkosten gehe mit einem Stellenabbau im niedrigen fünfstelligen Bereich einher. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb der Produktion wegfallen.

Der Betriebsrat will das Brecht zufolge aber nicht hinnehmen: „Weder das Einsparpotenzial in Höhe von 1,4 Milliarden Euro noch ein Stellenabbau in der Größenordnung von mindestens 10.000 Menschen ist vom Betriebsrat abgesegnet worden.“ Management und Betriebsrat hätten vereinbart, nicht über eine konkrete Zahl als Abbauziel zu reden.

Da der Konzern betriebsbedingte Kündigungen bis 2029 ausgeschlossen hat, will Daimler befristete Verträge von Leiharbeitnehmern nicht verlängern und Mitarbeiter zum freiwilligen Ausscheiden bewegen. Wie Brecht der Zeitung weiter sagte, waren zuletzt in den betroffenen Bereichen rund 3000 Leiharbeiter beschäftigt.

Zudem gebe es etwa 2000 Arbeitnehmer, die für Altersteilzeit in Frage kämen. Daimler steht wegen hoher Ausgaben für Elektroautos oder autonomes Fahren und eines schwachen Absatzes im Pkw- wie im Lkw-Geschäft unter großem Spardruck.

Mehr: Der Autobauer will 1,4 Milliarden Euro an Personalkosten einsparen. Ein entsprechendes Eckpunkteprogramm sei mit dem Betriebsrat ausgehandelt worden.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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