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Die EU-Kommission vermutet illegale Kartellabsprachen unter den deutschen Autobauern.

(Foto: AP)

Autokonzern Kartellvorwurf der EU: BMW sieht sich ungerecht behandelt

Der Chef des Autobauers hält die Vorwürfe aus Brüssel für unberechtigt. Krüger kündigte an, dass sich BMW „mit allen rechtlichen Mitteln“ zur Wehr setzen werde.
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MünchenBMW will die drohende milliardenschwere Kartellstrafe der EU nicht auf sich sitzen lassen. „Die von der EU-Kommission erhobenen Vorwürfe sind unberechtigt“, bekräftigte der Chef des Autobauers, Harald Krüger, auf der Hauptversammlung in München am Donnerstag laut Redetext. „Deshalb wehren wir uns mit allen rechtlichen Mitteln – wenn erforderlich.“

BMW habe keine geheimen Absprachen mit anderen Autobauern zum Nachteil der Kunden getroffen. „Unser Ziel war die zulässige Abstimmung von Industriepositionen“, betonte Krüger.

Die EU-Kommission vermutet illegale Kartellabsprachen unter den deutschen Autobauern in der Abgasreinigungstechnik. BMW, Daimler und Volkswagen sollen von 2006 bis 2014 gegen Vorschriften verstoßen haben, indem sie sich bei der Technik zur Reinigung von Diesel-Autos und Benzinern von Schadstoffen abstimmten.

Angesichts der angedrohten Buße hatte BMW im ersten Quartal 1,4 Milliarden Euro Rückstellungen gebildet, die den Konzern in die Verlustzone drückten. Für das laufende Jahr rechnen die Münchner nur noch mit einer operativen Umsatzrendite von 4,5 bis 6,5 Prozent. „Operativ bleiben wir auf Kurs für das Gesamtjahr“, sagte Krüger.

Die Rivalen Daimler und VW könnten glimpflicher davonkommen. Der Stuttgarter Autobauer könnte um eine Strafe ganz herumkommen, weil er rechtzeitig ausgepackt hat. Volkswagen könnte mit einer geringen Strafe davonkommen, da der Konzern die Wettbewerbshüter ebenfalls informierte.

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  • rtr
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