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Automarkt Deutsche Autobauer mit Fehlstart in den USA

Der US-Shutdown hat viele Konsumenten getroffen. Experten rechnen mit einem Rückgang des Autoabsatzes. Vor allem deutsche Unternehmen leiden.
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Starke Nachfrage nach den Cayenne-Modellen sorgte bei Porsche für einen guten Start ins US-Jahr 2019. Alle anderen deutschen Hersteller ließen dagegen Federn im US-Markt. Quelle: AFP
Porsche Cayenne

Starke Nachfrage nach den Cayenne-Modellen sorgte bei Porsche für einen guten Start ins US-Jahr 2019. Alle anderen deutschen Hersteller ließen dagegen Federn im US-Markt.

(Foto: AFP)

DetroitMit Ausnahme des Sportwagenbauers Porsche haben die deutschen Autobauer einen schwachen Jahresauftakt in den USA hingelegt und weniger Fahrzeuge verkauft. Auch der japanische Konkurrent Toyota Motor musste Einbußen hinnehmen. Die Unternehmen begründeten am Freitag die Absatzschwäche mit dem extremen Wetter im Januar und der Unsicherheit, die durch den teilweisen Regierungsstillstand verursacht worden sei.

Bei BMW ging der Absatz im Berichtsmonat um 4,8 Prozent auf 18.102 Stück zurück im Vergleich zum Vorjahr. Für 2019 zeigte sich das Münchener Unternehmen bei den Verkaufszahlen aber optimistisch. Man erwarte angesichts vier neuer Modelle einen Zuwachs, der vergleichbar mit dem Vorjahr sei.

Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz verkaufte im Januar in den USA mit 22.507 Fahrzeugen 11,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet Mercedes angesichts neuer Modelle jedoch eine „starke Erholung“.

Volkswagen (VW) schlug 23.074 Autos los, was einem Rückgang von 6,7 Prozent entspricht. Die VW-Tochter Audi brachte mit 14.253 Fahrzeugen 1,8 Prozent Pkw weniger an die Kunden.

Die VW-Tochter Porsche startete dagegen in den USA mit einem Rekordabsatz ins neue Jahr. Der Sportwagenbauer lieferte im Januar 5419 Autos an die Kunden aus. Das seien 12,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Den Anstieg führte Porsche insbesondere auf die steigende Nachfrage nach Modellen der Cayenne-Reihe zurück.

Toyota hat zum Jahresauftakt deutlich weniger Fahrzeuge in den USA abgesetzt. Der japanische Hersteller verkaufte nach eigenen Angaben vom Freitag dort 156.021 Autos im Januar, was einem Rückgang um 6,6 Prozent im Jahresvergleich entspricht.

Zu schaffen machte dem Konzern vor allem der Absatzeinbruch beim Hybrid-Modell Prius. Experten rechnen für Januar mit einem Rückgang des Autoabsatzes in den USA von insgesamt rund einem Prozent aufgrund des vorübergehenden Stillstands von Teilen der Regierung. Dieser hat viele Konsumenten getroffen.

Die US-Konkurrenten Ford und General Motors veröffentlichen keine Monatsstatistik mehr. Sie legen ihre Zahlen nur noch pro Quartal vor. Die beiden Pkw-Hersteller kamen 2018 in den USA auf einen Marktanteil von zusammen 32 Prozent.

Bei Fiat Chrysler trugen gute Verkäufe des Pickups Ram maßgeblich zum Absatzplus von zwei Prozent auf 136.082 Fahrzeuge bei, wie der US-italienische Konzern mitteilte. „Trotz des eisigen Wetters im Januar bleiben wir angesichts der robusten US-Konjunktur für 2019 positiv gestimmt“, sagte US-Verkaufschef Reid Bigland.

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  • rtr
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