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Automatisiertes Fahren Conti will mit Google zusammenarbeiten

Continental steht einem Zeitungsbericht zufolge vor einer Kooperation mit Google und IBM. Der Autozulieferer will mit den IT-Konzernen beim Thema automatisiertes Fahren zusammenarbeiten.
21.08.2013 - 17:26 Uhr 1 Kommentar
Continental-Logo: Der Autozulieferer schmiedet nach Medieninformationen eine Allianz mit den US-Technologieriesen Google und IBM. Quelle: dpa

Continental-Logo: Der Autozulieferer schmiedet nach Medieninformationen eine Allianz mit den US-Technologieriesen Google und IBM.

(Foto: dpa)

Hamburg Continental steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor dem Abschluss einer Allianz mit den beiden Technologiekonzernen Google und IBM. Die Kooperation ziele darauf, neuartige Systeme für automatisiertes Fahren zu entwickeln, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf Unternehmenskreise vorab aus ihrer Donnerstagausgabe. Die Investitionen ebenso wie künftige Erträge wollten sich die Partner teilen. Die Abkommen könnten schon zur Automesse IAA Mitte September in Frankfurt bekanntgeben werden, berichtete die Zeitung. Conti wollte sich nicht dazu äußern.

Der Dax-Konzern aus Hannover arbeitet schon seit längerem an Technologien, um Autos ohne den lenkenden Einfluss des Fahrers zu steuern. Bislang wird dies erst mit einigen Prototypen erprobt. Als erster hat Google selbstfahrende Autos in den USA auf die Straße gebracht und getestet. Die VW-Tochter Audi und Conti verfügen ebenfalls über die Erlaubnis zur Erprobung solcher Systeme im US-Bundesstaat Nevada.

Conti hatte vor kurzem bereits eine Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Telekommunikationskonzern Cisco bekanntgegeben. Damals erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart: „Bei Continental glauben wir, dass das Internet nicht nur ins Auto kommt, sondern dass das Auto Teil des Internets wird.“

Bereits jetzt greift der Computer dem Fahrer in bestimmten Situationen ins Lenkrad – etwa bei der vollautomatischen Einparkhilfe, wie sie verschiedene Hersteller bereits im Programm haben.

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    Conti hält es für möglich, dass bereits 2016 Autos mit bis zu 30 Stundenkilometern automatisch fahren werden. Dann könnte der Fahrer im morgendlichen Stau E-Mails löschen, durch die Zeitung blättern oder ein Video ansehen. Die nächste Stufe soll nach den bisherigen Plänen 2020 erreicht werden, wenn Autos mit einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern automatisch gesteuert werden. Dafür müssten Gesetze geändert werden, die bislang vorschreiben, dass der Fahrer sein Fahrzeug ständig unter Kontrolle haben muss. Die letzte Verantwortung wird aber auch bei weiterer technischer Hilfe beim Menschen bleiben. 2025 sollen Autos auch über längere Strecken vollständig selbstständig fahren können.

    • rtr
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    1 Kommentar zu "Automatisiertes Fahren: Conti will mit Google zusammenarbeiten"

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    • Transient memory.

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      Francesco Sinibaldi

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