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Automobilbranche Jaguar führt wegen Brexit-Sorgen die Dreitagewoche ein

Der Autohersteller bekommt die Folgen des Brexits und der Dieseldebatte zu spüren. Um Entlassungen zu vermeiden, setzt er nun auf kürzere Arbeitszeiten.
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Der Brexit könnte Jaguar Land Rover 1,2 Milliarden Pfund kosten. Quelle: Reuters
Teurer EU-Austritt

Der Brexit könnte Jaguar Land Rover 1,2 Milliarden Pfund kosten.

(Foto: Reuters)

Birmingham Der größte britische Autobauer Jaguar Land Rover drosselt wegen des Brexits und der Dieseldebatte seine Produktion erheblich. Bis Weihnachten soll nur an drei Tagen pro Woche im Werk Castle Bromwich bei Birmingham gearbeitet werden.

So könnten Entlassungen vermieden werden, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Bereits im Frühjahr hatte der Autobauer angekündigt, 1.000 Jobs zu streichen. Ein schlechter Brexit-Deal könne die Zukunft der Traditionsmarke gefährden, warnte kürzlich Geschäftsführer Ralf Speth.

Dies könnte Jaguar Land Rover jedes Jahr mehr als 1,2 Milliarden Pfund (etwa 1,35 Mrd. Euro) kosten. Das Unternehmen verkauft jedes fünfte Auto in andere europäische Länder.

Dass Jaguar die Produktion nun drosseln müsse, sei auf das „Brexit-Chaos“ sowie schlechtes Management des Übergangs weg vom Diesel zurückzuführen, kommentierte der Oppositionspolitiker der Labour-Partei, Jack Dromey, via Twitter. Der Austritt Großbritanniens aus der EU gefährde mit Jaguar „ein Juwel der britischen Industrie“.

Eine Scheidung Großbritanniens von der EU ohne ein Abkommen werde die Wirtschaft der Insel erheblich schwächen, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) am Montag in London warnte. Großbritannien will Ende März 2019 die Europäische Union verlassen. Die Verhandlungen zwischen London und Brüssel verlaufen sehr zäh.

  • dpa
  • jur
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