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Automobile Mit Bremseisen zum großen Geld

Er hat mit einer kleinen Autokomponente Milliarden: Alberto Bombassei, Vorsitzender des Autozulieferers Brembo, hat sich über Jahre hinweg fast unbemerkt einen exquisiten Kundenstamm von Porsche bis Ferrari aufgebaut.
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Auch Sebastian Vettel von Red Bull führt Brembo in seiner Hall of Fame: Die fünf erfolgreichsten Fahrer der vergangenen Saison setzten auf die Bremsen. Quelle: dpa

Auch Sebastian Vettel von Red Bull führt Brembo in seiner Hall of Fame: Die fünf erfolgreichsten Fahrer der vergangenen Saison setzten auf die Bremsen.

(Foto: dpa)

In der vergangenen Formel-Eins-Saison gingen fünf verschiedene Fahrer als Gewinner durch das Ziel. Sie hatten eines gemeinsam – die Bremsen ihrer Fahrzeuge kamen alle vom italienischen Autozulieferer Brembo.

Das Unternehmen aus Bergamo hat sich seinen Platz im Rennsport bereits vor 40 Jahren gesichert. Seither wurde die Kundenbasis konstant ausgebaut. Heute zählen Luxusauto- Hersteller wie Ferrari und Porsche zu den Kunden. Das Geschäft hat Alberto Bombassei, den Vorsitzenden von Brembo, zum Milliardär gemacht. „Mit das größte Glück war für Brembo die Gelegenheit, im Jahr 1975 in die Rennwelt einzusteigen“, erklärt Bombassei, 73. Damals hatte das Unternehmen mit der Ausstattung von Ferrari begonnen. „Dies hat es Brembo im Laufe der Jahre ermöglicht, neue Technologien auf der Rennstreckt zu testen, bevor sie dann nach und nach bei Straßenfahrzeugen und Motorrädern eingesetzt wurden.“

Die Nachfrage nach diesen Fahrzeugen hat mit dazu beigetragen, dass sich der Aktienkurs von Brembo im vergangenen Jahr verdoppelt hat. Der Umsatz kletterte 2012 um elf Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Bombassei kontrolliert 53,5 Prozent von Brembo und kommt auf ein Nettovermögen von 1,2 Milliarden Dollar, wie aus dem Bloomberg Billionaires Index hervorgeht. Er ist bislang noch in keiner internationalen Vermögens-Rangliste aufgetaucht.

„Brembo ist dadurch stark, dass wir ein Familienunternehmen sind“, sagt Bombassei. „Ich habe nicht vor, mich zurückzuziehen oder die Kontrolle über das Unternehmen zu verlieren.“

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