Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Automobilindustrie BMW will 2013 der Krise eine lange Nase drehen

Als einer der wenigen Autobauer weltweit wird BMW das Jahr 2012 mit einem höheren Gewinn abschließen. Das reicht dem Unternehmen noch nicht: Auch für 2013 rechnet es mit Wachstum. Allerdings sieht es auch „Schlaglöcher“.
Update: 06.12.2012 - 03:07 Uhr 1 Kommentar
BMW-Vertriebschef Ian Robertson will mit dem Unternehmen 2013 weiter wachsen. Quelle: Reuters

BMW-Vertriebschef Ian Robertson will mit dem Unternehmen 2013 weiter wachsen.

(Foto: Reuters)

München Der Autobauer BMW will sich auch 2013 von der tiefen Absatzkrise in Europa nicht bremsen lassen. Alles in allem werde der Konzern im nächsten Jahr weiter wachsen, sagte Vertriebschef Ian Robertson am Mittwochabend in München.

In China und den USA - den beiden weltgrößten Automärkten - liefen die Geschäfte weiter gut. So kann BMW Rückgänge in Europa, wo die Münchner immerhin fast die Hälfte ihrer Autos verkaufen, ausgleichen. Eine konkrete Prognose für 2013 wollte der Vertriebschef nicht abgeben; dafür sei es zu früh. Auch BMW sehe "ganz klar einige Schlaglöcher" auf dem Weg.

Der europäische Markt bleibe nächstes und vielleicht auch übernächstes Jahr hart, bekräftigte der Vertriebsvorstand. Der US-Markt sei dagegen weiter "in guter Form". Auch in China setze BMW den zweistelligen Wachstumskurs fort, und in aufstrebenden Ländern wie Korea, Japan und Russland sei der Absatz ebenfalls weiter gut.

Außer auf die breite internationale Aufstellung setzt BMW auf seine junge Modellpalette, die im nächsten Jahr um die 4er-Reihe erweitert werden soll. Dabei handelt es sich um die neue Generation des bisherigen 3er-Coupes, die jetzt größer und flacher und unter neuem Namen aufgelegt wird. Zu Absatzzielen und Preisvorstellungen wollte sich Robertson nicht äußern. Die größten Märkte für das neue Coupe sieht er in den USA, Deutschland und Großbritannien.

Der Vertriebschef sagte weiter, die Verkaufszahlen im November seien "sehr, sehr stark". Details nannte er nicht. BMW will seine Absatzzahlen für den vergangenen Monat in den nächsten Tagen vorlegen. Konkurrent Daimler hatte im November bei seiner Oberklasse-Marke Mercedes ein Plus von 5,7 Prozent verbucht.

BMW wird 2012 als einer der wenigen Autobauer weltweit mit einem höheren Gewinn abschließen. Wie andere Oberklasse-Hersteller profitiert der bayerische Konzern davon, dass in den USA und China teure deutsche Limousinen und Geländewagen weiter gefragt sind.

Hersteller von kleineren Modellen, die noch dazu hauptsächlich in Europa verkauft werden, leiden dagegen immer stärker unter der seit rund einem Jahr andauernden Krise in Europa. BMW dagegen peilt 2012 neue Spitzenwerte bei Gewinn und Absatz an. "Wir sind auf Kurs, unsere Ziele zu erreichen", bekräftigte Robertson.

 
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Automobilindustrie - BMW will 2013 der Krise eine lange Nase drehen

1 Kommentar zu "Automobilindustrie: BMW will 2013 der Krise eine lange Nase drehen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es wird immer nur von den Autobauern in den Medien berichtet und nur selten von deren Lieferanten die mit Innovationen und neuen Techniken die ganze Autoindustrie beeinflussen! Die Schaeffler Gruppe ist einer solcher Lieferanten. Die Quartalszahlen bewiesen, dass das Unternehmen auch in der Absatzkrise solide dasteht und die Aussichten fürs kommende Geschäftsjahr sind gut.

Serviceangebote