Automobilsalon in Paris Volvo und Ford machen sich rar

In diesem Jahr fehlen zwei prominente Namen auf dem Automobilsalon in Paris. Ford und Volvo verzichten auf den teuren Messeauftritt in der französischen Hauptstadt. Sie setzen stattdessen auf neue Marketing-Methoden.
Ein Bild aus der Vergangenheit: Vor zwei Jahren hat der schwedische Hersteller Volvo noch auf dem Pariser Autosalon ausgestellt. 2016 macht sich Volvo in der französischen Hauptstadt rar. Quelle: Reuters
Volvo verzichtet auf Paris

Ein Bild aus der Vergangenheit: Vor zwei Jahren hat der schwedische Hersteller Volvo noch auf dem Pariser Autosalon ausgestellt. 2016 macht sich Volvo in der französischen Hauptstadt rar.

(Foto: Reuters)

ParisBekannte Automobilhersteller sparen sich in diesem Jahr den Auftritt in Paris und sind erst gar nicht zum Autosalon gekommen. Ford ist der prominenteste Name, der in der französischen Hauptstadt auf der Liste der Aussteller fehlt. Ebenfalls in Paris nicht dabei ist die Edel-Tochter Rolls-Royce aus dem BMW-Konzern.

Genauso fehlen der schwedische Hersteller Volvo und der britische Sportwagenbauer Aston Martin. Sie alle verzichten auf den Auftritt auf dem Autosalon, der schnell Millionen von Euro verschlingt. Paris lockt allerdings die Mehrheit der Autohersteller immer noch an. Deshalb wird die Messe in Frankreich nicht das dasselbe Schicksal erleiden wie die viel kleinere Autoshow in Leipzig, die wegen des fehlenden Interesses der Hersteller komplett abgesagt werden musste.

Doch für einen Teil der Autohersteller hat die Messe in Paris viel an Attraktivität verloren. Sie setzen stattdessen auf andere Wege, um mit ihren Kunden in Kontakt zu kommen. Sie nutzen dafür soziale Medien und Blogs oder laden ihre wichtigsten Kunden gleich zu einer Fahrpräsentation mit den neuesten Autos ein.

„Es gibt einfach bessere Wege, als eine Show nach der anderen zu besuchen und dafür viel Geld auszugeben“, begründete Aston-Martin-Chef Andy Palmer seinen Rückzug gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Das sind die Hingucker vom Autosalon Paris
Sportliche Eleganz: Der LaFerrari Aperta
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Optisch und technisch ähnelt der Roadster dem bekannten LaFerrari Coupé. Lediglich auf das Dach wird bei dem Sportwagen verzichtet. Einen Preis für das schöne Stück will Ferrari allerdings nicht verraten.

Leistungsstarke Technik
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Der V12 Motor im Heck soll den Wagen von 0 auf 100 km/h in unter drei Sekunden beschleunigen.

Kleinstes Coupé: Das BMW X2 Concept Car
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Die X-BMW bekommen mit dem SUV-Coupé Nachwuchs. Den Wagen wird es nur mit Drei- und Vierzylindermotoren geben. Besonders auffällig ist das charakteristische blaue X in den sechseckigen Scheinwerfern.

Starker Sound: Der Mercedes AMG GT Roadster
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Der V8 Motor des Roadster kann seinen Sound nun ungefiltert an den Fahrer weitergeben. Das Dach lässt sich ein- und ausfahren. Die leistungsstarke Technik ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden.

Strom statt Benzin: Der Mercedes Generation EQ
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Im Gegensatz zu seinem sportlichen Kollegen läuft das Coupé-Konzept der Deutschen mit einem Elektromotor. Dieser soll laut Hersteller die bestehenden Standards der Elektroautos revolutionieren.

Rennmaschine: Der Jaguar F-Type SVR
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Die F-Type Serie soll nun durch den SVR ergänzt werden. Das 550 PS starke Schwergewicht beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden.

Futuristisches Design: Der Renault Trezor
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Das Design des neuen Renaults-Konzeptautos überraschte einige Autoliebhaber. Das Dach lässt sich wie eine Austernschale wegklappen. Im Cockpit leuchten OLED-Displays und die feuerroten Sitze reizen zum Einsteigen.

Ford sagte zum abgesagten Auftritt in Paris, dass der amerikanische Autokonzern in Frankreich neue Wege im Marketing gehen wolle. Den Sommer über wollte das Unternehmen im ganzen Land Kunden zu eintägigen Testfahrten einladen. Für solche Marketing-Experimente hat Ford seinen Etat sogar um 50 Prozent aufgestockt.

Da sich Autos auch immer stärker zu Computern auf vier Rädern wandeln, besucht Ford mit seinen neuen Fahrzeugen auch immer häufiger einflussreiche Internet- und IT-Events. Rolls-Royce hat einen sehr elitären und wohlhabenden Kundenkreis. Die BMW-Tochter hatte ausgewählte Kunden in diesem Sommer zu Testfahrten an die teure Costa Smeralda auf Sardinien eingeladen.

Nicht jeder hat ein E-Auto im Programm
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