Autoverkäufe Nissan und Renault peilen Zehn-Millionen-Marke an

Im Vergleich zu Toyota und Honda hat Nissan die Erdbebenkatastrophe in Japan besser weggesteckt. Gemeinsam mit dem Partner Renault plant der Konzern jetzt eine Verkaufsoffensive.
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ParisDie Partner Renault und Nissan Motor wollen gemeinsam die Absatz-Marke von zehn Millionen Autos knacken. Das werde in den kommenden drei bis fünf Jahren angepeilt, zitierte die Zeitung „Mainichi“ am Samstag den Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn. Damit würden die Partner zum drittgrößten Autobauer der Welt nach Toyota und General Motors. Im vergangenen Jahr hatten sie zusammen 7,3 Millionen Wagen verkauft. Die Zielmarke entspricht demgegenüber einem Plus von mehr als 37 Prozent.

Die japanische Autoindustrie leidet derzeit unter den Folgen des verheerenden Erdbebens und Tsunamis im März. Ghosn sagte der Wirtschaftszeitung „Nikkei“, dass die Produktion in dem Nissan-Werk in der Region Fukushima bald wieder im Normalbetrieb laufe. Weltweit soll dies im Oktober soweit sein. Die Firma sei daher im Finanzjahr 2011 auf gutem Weg, weltweit so viel Autos zu verkaufen wie nie zuvor, sagte der Firmenchef.

Der zweitgrößte japanische Autobauer hat das Jahrhunderbeben besser weggesteckt als seine Rivalen Toyota oder Honda. Der Konzern profitiert dabei insgesamt von dem Bündnis mit Renault und geringeren Abhängigkeit von der Produktion in der Heimat. Im vierten Quartal (per Ende März) legte der Betriebsgewinn um 7,2 Prozent zu.

  • rtr
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