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Autozulieferer Bosch erprobt fahrerloses Parken nun auch in den USA

Zusammen mit dem Autobauer Ford testet der Zulieferer das Parksystem „Automated Valet Parking“ in den USA. Dabei setzen sie auf neue Kameratechnik.
27.08.2020 - 12:21 Uhr Kommentieren
Künftig setzt Bosch auf Kameratechnik, die die Technik insgesamt deutlich günstiger machen soll. Bisher basiert das System auf Laserradar. Quelle: Bosch
Ein Ford wirbt für die Automated Valet Parking Experience

Künftig setzt Bosch auf Kameratechnik, die die Technik insgesamt deutlich günstiger machen soll. Bisher basiert das System auf Laserradar.

(Foto: Bosch)

Stuttgart, Detroit Mit neuen Partnern arbeitet der Zulieferer Bosch jetzt auch in den USA an seinem System zum fahrerlosen Parken in Parkhäusern. An dem Projekt in Detroit im US-Bundesstaat Michigan ist neben dem Autobauer Ford auch das Immobilienunternehmen Bedrock beteiligt, das selbst Parkhäuser betreibt, wie Bosch am Donnerstag mitteilte.

Getestet wird das „Automated Valet Parking“ in einem Gebäudekomplex nahe der alten Michigan Central Station. In der Gegend entsteht den Angaben zufolge auch der sogenannte Innovations-Campus von Ford.

Parallel erprobt Bosch das „Automated Valet Parking“ schon seit mehreren Jahren zusammen mit Daimler im Parkhaus des Stuttgarter Mercedes-Benz-Museums. Seit gut einem Jahr ist es dort offiziell von den Verkehrsbehörden zugelassen.

Die Autos fahren dabei streng genommen nicht selbst, sondern werden von der fest im Parkhaus installierten Technik per Zugriff auf die Fahrzeugtechnik ferngesteuert.

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    Fokus auf Volumenmodelle

    Das reduziert die Anforderungen an das einzelne Auto. Bisher basiert das System auf Laserradar, dem sogenannten Lidar. Künftig setzt Bosch nach Angaben einer Sprecherin allerdings auf Kameratechnik, die die Technik insgesamt deutlich günstiger machen soll.

    Zudem zielt die Partnerschaft mit Ford nun stärker als bisher auf Volumenmodelle. Bei der Erprobung in Detroit kommt den Angaben zufolge das SUV-Modell Escape zum Einsatz.

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    • dpa
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