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Autozulieferer Bosch erwartet für 2019 eine Stagnation am gesamten Automarkt

Abkühlung auf dem chinesischen Automarkt, höhere Einfuhrzölle und sinkende Nachfrage nach Dieselautos in Europa wirken sich deutlich auf die Branche aus.
06.12.2018 - 13:51 Uhr Kommentieren
Bosch: Jahr 2019 mit Stagnation am gesamten Automarkt Quelle: dpa
Automarkt

Die Automobilproduktion könnte 2019 zurückgehen.

(Foto: dpa)

Stuttgart Der weltgrößte Autozulieferer Bosch rechnet für das kommende Jahr mit einer global stagnierenden Pkw-Produktion. „Das nächste Jahr wird verhalten, wir gehen aber nicht davon aus, dass es zu einem Abschwung kommt“, sagte der Chef der Bosch-Autosparte „Mobility Solutions“, Rolf Bulander, am Donnerstag in Stuttgart. Es sei eher mit Stagnation der Automobilproduktion zu rechnen angesichts der Marktabkühlung in China, dem weltweit größten Automarkt.

Dort habe es in den vergangenen drei Monaten deutliche Rückgänge gegeben, nicht zuletzt durch die höheren Einfuhrzölle gegenüber den USA. Dies und die sinkende Nachfrage nach Dieselautos in Europa belasteten auch Bosch. Der Umsatz der größten Konzernsparte werde voraussichtlich eher um einen Wert am unteren Ende der Prognosespanne von zuletzt zwei bis vier Prozent Plus zulegen.

Im kommenden Jahr wolle Bosch substanziell stärker wachsen als die Autoproduktion, erklärte Bulander weiter. Der Handelsstreit der USA mit anderen Ländern sei jedoch ein großer Unsicherheitsfaktor. Wichtig für den Stiftungskonzern aus Stuttgart ist auch, wie sich die Diesel-Nachfrage weiterentwickelt. Diese war seit Ausbruch des Dieselskandals bei Volkswagen, in den auch Bosch als Zulieferer verwickelt ist, immer stärker gefallen.

Bosch musste bisher noch keine Einschnitte in diesem Geschäftsfeld vornehmen, in dem das Unternehmen weltweit rund 50.000 Menschen beschäftigt. Sollte der Marktanteil von zuletzt etwa 34 Prozent in Deutschland weiter sinken, „müssen wir uns die Beschäftigung anschauen und mit den Sozialpartnern sprechen“, erklärte Bulander.

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    • rtr
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