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Autozulieferer Dürr startet schwach trotz Homag-Übernahme

Der Autozulieferer Dürr hat seinen Gewinn im ersten Quartal nur leicht gesteigert. Und das, obwohl der Umsatz um weit mehr als die Hälfte anstieg. Die Übernahme des Holzmaschinenbauers Homag hat Dürr belastet.
12.05.2015 - 11:02 Uhr Kommentieren
Bei einem Umsatzanstieg um 58 Prozent auf 849 Millionen Euro kletterte das operative Ergebnis des Autozulieferers Dürr nur um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Quelle: dpa
Maschinenbauer Dürr

Bei einem Umsatzanstieg um 58 Prozent auf 849 Millionen Euro kletterte das operative Ergebnis des Autozulieferers Dürr nur um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

(Foto: dpa)

Stuttgart Die Übernahme des Holzmaschinenbauers Homag hat den Autozulieferer Dürr im ersten Quartal belastet. Bei einem Umsatzanstieg um 58 Prozent auf 849 Millionen Euro kletterte das operative Ergebnis nur um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 47 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Das liege an den bei Akquisitionen üblichen Sondereffekten, die Dürr auf 11,5 Millionen Euro bezifferte. „Operativ sind wir voll auf Kurs“, erklärte Vorstandschef Ralf Dieter. Die Zielrendite von 7,0 bis 7,5 Prozent einschließlich Sondereffekten werde in diesem Jahr erreicht. Im ersten Quartal lag die operative Marge bei 5,6 Prozent vom Umsatz.

Womit Autohersteller jetzt die Kunden locken
Ford Ranger Black Edition - Kompletter Chrom-Verzicht
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Komplett in Schwarz tritt nun das Sondermodell „Black Edition“ des Ford Ranger auf. Die auf 2.500 Stück limitierte Auflage des Pick-ups verzichtet komplett auf Chromschmuck, Kühlergrill und Leichtmetallfelgen sind schwarz lackiert. Zur Ausstattung zählen unter andere Zweizonen-Klimaanlage, Lederpolster und Navigationssystem.

Für den Antrieb stehen zwei Diesel mit 118 kW/160 PS und 147 kW/200 PS zur Wahl, einzige Karosserieversion ist die Ausführung mit Doppelkabine. Die Preisliste startet bei 42.333 Euro.

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Fiat Tipo S-Design - Auch mit viel Ausstattung noch günstig
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Fiat wertet seinen kompakten Preisbrecher Tipo auf. In der neuen „S-Design“-Ausführung verfügen Schräghecklimousine und Kombi unter anderem über 18-Zoll-Felgen, Zierteile in Klavierlackoptik und eine Sonderlackierung in Grau. Zur Ausstattung zählen außerdem Xenonlicht und ein Infotainment-System mit 7-Zoll-Monitor. Einstiegsmotor ist ein 88 kW/120 PS starker Saugbenziner, alternativ ist ein Turbo mit 81 kW/110 PS und Automatikgetriebe sowie ein 88 kW/120 PS starker Diesel zu haben, für den auf Wunsch ebenfalls eine Automatik zu haben ist. Die Preisliste startet bei 19.650 Euro für den Fünftürer, der Kombi kostet 1.000 Euro mehr.

Die Tipo-Einstiegsmodelle mit weniger umfangreicher Ausstattung kosten 15.450 Euro beziehungsweise 16.450 Euro. Die Limousine – mit einem Startpreis von 14.450 Euro für das Basismodell die günstigste Karosserieversion im Modelltrio - ist nicht in der neuen Top-Ausstattung zu haben.

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Genesis G70 - Edel-Hyundai zielt auf BMW 3er
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Hyundais edle Schwester Genesis startet die Eroberung des europäischen Markts mit einer Mittelklasselimousine. Der nun in Seoul präsentierte G70 soll gegen Ende des Jahrzehnts gegen BMW 3er, Audi A4 und Mercedes C-Klasse antreten. Technisch orientiert sich der Koreaner an der deutschen Konkurrenz, hat neben Hinterrad- auch Allradantrieb und neben einem 185 kW/252 PS starken Vierzylinderbenziner auch einen Diesel mit 2,2 Litern Hubraum und 149 kW/202 PS im Angebot. Geplant ist außerdem ein 3,3-Liter-V6-Benziner mit 272 kW/370 PS.

Neben dem 4,70 Meter langen G70 will Genesis in Europa auch die größeren Limousinen G80 und G90 sowie zwei SUV-Modelle in der Liga von BMW X3 und X5 anbieten. Außer den deutschen Premiumherstellern würden die Koreaner damit vor allem Nissan-Tochter Infiniti und dem Toyota-Ableger Lexus Konkurrenz machen. Bislang ist Genesis aber lediglich in Südkorea und den USA aktiv, in Deutschland wurde zwischen 2014 und 2017 als eine Art Testballon die V6-Limousine Hyundai Genesis, der nahezu baugleiche Vorläufer des G80, angeboten.

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Mercedes-AMG G 63 und G65 - Teure „Exclusive Edition“
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Die beiden stärksten Modelle der G-Klasse-Palette aus dem Hause Mercedes-AMG sieht man im alltäglichen Straßenbild ohnehin schon nicht besonders häufig. Kein Wunder, schlagen die beiden Fahrzeuge doch mit rund 145.000 Euro (G 63) beziehungsweise 275.000 Euro (G 65) zu Buche.

Noch mal 13.000 bzw. 18.000 Euro teurer werden die beiden in der neuen „Exclusive Edition“. Optisch stechen der Unterfahrschutz aus Edelstahl, die seitlichen AMG-Streifen, die in Wagenfarbe lackierte Reserveradabdeckung sowie die 21-Zoll-Leichtmetallräder hervor.

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Opel Insignia GSi Sports Tourer - Laderaum und Ladedruck
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Opel bietet die sportliche GSi-Version des Insignia künftig auch als Kombi und mit Dieselmotor an. Der 2,0 Liter große Bi-Turbo mit 154 kW/210 PS ist an Achtgangautomatik sowie Allradantrieb gekoppelt und ergänzt im Motorenangebot den bereits angekündigten 2,0-Liter-Turbobenziner mit 191 kW/260 PS. Der Selbstzünder beschleunigt das Mittelklassemodell in rund 8 Sekunden von null auf Tempo 100 und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 231 km/h.

Als Verbrauch gibt der Hersteller 7,3 Liter an. Der Wert gilt für den „Sports Tourer“ genannten Kombi, der nun als Karosseriealternative zur bereits angekündigten Stufenhecklimousine angeboten wird. Alle Varianten des Insignia GSi kommen Ende des Jahres auf den Markt.

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Alternativ zum Benziner gibt es einen Biturbo-Diesel
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Der Insignia GSi kommt nicht nur als Limousine, sondern auch als Kombi. Und auch der Benziner ist nicht mehr der einzige Motor.

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BMW nimmt Alexa an Bord - Amazons Sprachassistent wird Serie
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BMW integriert Amazons Sprachassistent Alexa ab 2018 in allen seinen Fahrzeugen. Auch in den Modellen der Kleinwagenmarke Mini können die Insassen dann per Sprachbefehl Musik abspielen, einkaufen, die Navigation einstellen oder sich Nachrichten vorlesen lassen. Insgesamt sollen rund 10.000 Funktionen zu Verfügung stehen, wie man sie auch von den Amazon-Echo-Geräten im Wohnzimmer kennt.

Die Nutzung im Auto ist ohne Smartphone möglich, online geht Alexa über eine in allen BMW und vielen Mini serienmäßig eingebaute SIM-Karte. Nutzen kann man den Dienst jedoch nur, wenn das aufpreispflichtige Konnektivitäts-Paket an Bord ist. Zudem werden Abo-Gebühren fällig. Zu den genauen Kosten sagt BMW noch nichts.

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Der Auftragsbestand des Spezialisten für Lackieranlagen, der zwei Drittel seines Umsatzes mit Kunden aus der Autoindustrie macht, erreichte Ende März dank Homag ein Rekordhoch von 2,9 Milliarden Euro – ein Drittel mehr als im ersten Quartal des vergangenen Jahres. Die neue Konzerntochter erzielte mit 287 Millionen Euro einen Bestwert beim Auftragseingang und verdoppelte das Ebit auf zwölf Millionen Euro.

Der Maschinenbauer aus dem Schwarzwald wird unter dem Dach von Dürr auf mehr Rendite getrimmt, indem das Service-Geschäft ausgebaut und IT-Systeme und Geschäftsprozesse überholt werden. Das Effizienzprogramm werde in diesem Jahr zehn Millionen Euro kosten, erklärte Dürr weiter. In der Hauptsparte Lackieranlagen stieg der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern um zehn Prozent auf 23 Millionen Euro.

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    Das Ergebnis nach Steuern brach um 42 Prozent ein auf 17 Millionen Euro, was vor allem an hohen Steuerzahlungen im Zusammenhang mit der Homag-Übernahme lag. Ab dem zweiten Quartal werde die Steuerquote von zuletzt 53 Prozent auf rund 30 Prozent sinken.

    • rtr
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