Autozulieferer greift durch Korruption bei Continental

Der Autozulieferer Continental hat die gesamte Führungsmannschaft im Vertrieb seiner chinesischen Reifen-Division ausgetauscht. Mehrere Personen haben sich demnach bei Geschäften „persönlich bereichert“ – eine unangenehme situation für den Dax-Konzern aus Hannover.
Ein Arbeiter in der Reifenproduktion: Der Markt befindet sich im Umbruch. Quelle: picture alliance/dpa
Continental Tires in Hefei, China

Ein Arbeiter in der Reifenproduktion: Der Markt befindet sich im Umbruch.

(Foto: picture alliance/dpa)

FrankfurtChina, das ist längst nicht mehr das Land mit unbegrenztem Wachstum. Dies bekommt die Automobilindustrie in diesem Jahr bitter zu spüren. Nahezu alle großen Hersteller treten auf der Stelle oder müssen gar Verluste verschmerzen. Erst am Donnerstag teilte der chinesische Herstellerverband mit, dass die Verkäufe auch im August zurückgegangen sind, im dritten Monat in Folge. Mittlerweile droht für das Gesamtjahr sogar ein sinkender Absatz.
Etwas besser ergeht es den Zulieferern. Der Grund: Zu ihren Kunden gehören immer mehr lokale Autobauer, die die anhaltenden Diskussionen um Qualitätsprobleme leid sind und nun auf Teile westlicher statt chinesischer Zulieferer zurückgreifen.

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