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Autozulieferer Hella streicht sein Gewinnziel zusammen

Kurz vor dem Aufstieg in den MDax hat der Autozulieferer Hella schlechte Nachrichten: Ein Lieferant aus China ist ausgefallen, und eine Neuaufstellung der Lieferkette wird teuer. Das wirkt sich auf das Gewinnziel aus.
17.09.2015 - 23:26 Uhr
Vor dem Werk des Autozulieferers Hella: Am 25. September wird das Unternehmen seine Quartalszahlen vorstellen. Quelle: dpa
Hella-Werk

Vor dem Werk des Autozulieferers Hella: Am 25. September wird das Unternehmen seine Quartalszahlen vorstellen.

(Foto: dpa)

Lippstadt Der Ausfall eines chinesischen Lieferanten kommt den Autozulieferer Hella teuer zu stehen. Wegen daraus entstandenen hohen Sonderbelastungen hat Hella seine Gewinnziele für 2015/2016 zusammengestrichen, wie das Unternehmen mit Sitz in Lippstadt am Donnerstagabend nach Börsenschluss mitteilte. Demnach wird nun ein operatives Ergebnis (Ebit) unter dem Niveau des Vorjahres (430 Millionen Euro) erwartet.

Alles in allem stellt sich Hella fürs Gesamtjahr auf Belastungen in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro ein. An seinem Umsatzziel hält das am 21. September in den MDax aufsteigende Unternehmen allerdings fest.

Um die Lieferkette nach dem Ausfall abzusichern, müsse die Fertigung von Vorprodukten umgestellt werden, so Hella. Das macht sich vor allem im ersten Quartal bemerkbar, in dem der Löwenanteil der Kosten anfallen soll. Hella rechnet deswegen damit, dass das Ebit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach vorläufigen Zahlen um 27 Prozent auf 69 Millionen Euro absacken dürfte.

Den Umsatz konnte das Unternehmen im ersten Jahresviertel hingegen um 14 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro steigern - bereinigt um Wechselkurseffekte blieben immer noch 10 Prozent übrig. Eine gute Nachfrage in Amerika, Europa und China habe die Geschäfte angeschoben. Die endgültigen Quartalsergebnisse will Hella wie zuvor angekündigt am 25. September vorlegen.

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    Noch im vergangenen Monat hatte Hella mit Zuwachsraten gerechnet. Hella beschäftigt weltweit an mehr als 100 Standorten rund 32.000 Menschen.

    • dpa
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