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Autozulieferer Norma nimmt seine Gewinnprognose zurück – die Aktie verliert stark

Steigende Rohstoffpreise machen dem Autozulieferer Norma zu schaffen. Die Aktie fällt auf den tiefsten Stand seit elf Monaten.
26.07.2018 - 11:23 Uhr Kommentieren
Norma machte gestiegene Rohstoffpreise für Legierungen und Handelsbarrieren etwa durch US-Zölle für die gedrückten Renditen verantwortlich Quelle: Creative Commons CC BY-SA 2.0
Firmensitz in Maintal

Norma machte gestiegene Rohstoffpreise für Legierungen und Handelsbarrieren etwa durch US-Zölle für die gedrückten Renditen verantwortlich

(Foto: Creative Commons CC BY-SA 2.0)

München Teurere Rohstoffe und das unerwartet starke Wachstum machen dem Auto- und Industriezulieferer Norma Probleme. Der Spezialist für Spezialschrauben, Steckverbindungen und Leitungen nahm seine Gewinnprognose am Donnerstag zurück. Die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebita-Marge) werde nur noch zwischen 16 und 17 Prozent liegen, teilte das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt mit.

Bisher hatte Norma mit mehr als 17 Prozent Marge gerechnet. Der Umsatz soll um rund acht Prozent auf bis zu 1,1 Milliarden Euro zulegen und damit am oberen Rand der bisherigen Erwartungen. Damit könnte das operative Ergebnis (Ebita) nur knapp über dem Vorjahresniveau von 174,5 Millionen Euro liegen. Die im Nebenwerteindex MDax notierte Norma-Aktie brach um mehr als sieben Prozent auf 52,95 Euro ein, den tiefsten Stand seit elf Monaten.

Norma machte gestiegene Rohstoffpreise für Legierungen und Handelsbarrieren etwa durch US-Zölle für die gedrückten Renditen verantwortlich. Auf den Rohstoffmärkten sei das Material knapp, und auch in der Produktion und der Logistik stiegen die Kosten infolge des starken Wachstums. Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz um 8,5 Prozent auf 276,4 Millionen Euro. Die Ebita-Marge sank auf 15,2 (Vorjahr: 17,7 Prozent).

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