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Autozulieferer Schaeffler baut bis zu 1.300 weitere Stellen in Deutschland ab

Der Zulieferer leidet unter dem Abschwung der weltweiten Autoindustrie. Nun will Schaeffler den Abbau von Arbeitsplätzen noch verschärfen.
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Weltweit beschäftigte Schaeffler Ende Juni 90.500 Mitarbeiter, rund 2000 weniger als Ende 2018. Quelle: dpa
Schaeffler-Zentrale in Herzogenaurach

Weltweit beschäftigte Schaeffler Ende Juni 90.500 Mitarbeiter, rund 2000 weniger als Ende 2018.

(Foto: dpa)

München Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler will in Deutschland bis zu 1300 weitere Arbeitsplätze streichen. Ein Sprecher bestätigte am Mittwoch im fränkischen Herzogenaurach die Pläne, über die die „Wirtschaftswoche“ berichtet hatte. Die Abbaupläne betreffen erstmals auch die Industriesparte des Wälzlager-Spezialisten, die als stabiler gilt.

Im März hatte Schaeffler in der Autozuliefersparte den Abbau von 900 Stellen in Europa angekündigt, 700 davon in Deutschland. Der Konzern leidet unter dem Abschwung in der Automobilindustrie und unter dem Trend zur Elektromobilität.

Weltweit beschäftigte Schaeffler Ende Juni 90.500 Mitarbeiter, rund 2000 weniger als Ende 2018. Im September führte Schaeffler im Bereich Sondermaschinenbau am Standort Frauenaurach Kurzarbeit ein, vorerst bis auf weiteres.

Der nun beschlossene Abbau beruhe auf dem Prinzip doppelter Freiwilligkeit, sagte der Sprecher. Der Mitarbeiter muss ebenso damit einverstanden sein wie das Unternehmen. Je nach Alter kämen Abfindungen, Vorruhestand oder Altersteilzeit in Frage. Die finanziellen Folgen des neuerlichen Abbaus ließ Schaeffler zunächst offen.

Mehr: Der Autozulieferer musste Kurzarbeit einführen. Klaus Rosenfeld sieht Schaeffler für die sich anbahnende Branchenkrise aber gerüstet.

  • rtr
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