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Autozulieferer Schaeffler-Eigentümerfamilie will Vorzugsaktien halten

Die Eigentümerfamilie des Autozulieferers will sich nicht aus dem Unternehmen zurückziehen. Sie hält weiter alle Stammaktien.
1 Kommentar
Schaeffler: Eigentümerfamilie will Vorzugsaktien halten Quelle: dpa
Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann mit Sohn Georg (rechts) und Klaus Rosenfeld

Die Familie hatte vor zwei Wochen mitgeteilt, einen Teil ihrer Stammaktien in Vorzugspapiere ohne Stimmrecht umzuwandeln, um sich damit mehr Spielraum zu verschaffen.

(Foto: dpa)

München Die Eigentümerfamilie des Autozulieferers Schaeffler will ihre börsennotierten Vorzugsaktien mindestens zwei Jahre lang nicht verkaufen. Nach Gesprächen von Mehrheitseigentümer Georg Schaeffler mit Investoren in Frankfurt, London und New York habe die Familienholding IHO ihre Haltefrist für die 166 Millionen Papiere von einem auf zwei Jahre verlängert, teilte Schaeffler am Montag mit.

„Natürlich haben uns Investoren gefragt, ob die Familie kurzfristig Aktien platzieren will“, sagte Schaeffler-Vorstandschef Klaus Rosenfeld, der auch die Geschicke der IHO mitbestimmt, der Nachrichtenagentur Reuters. „Diese Sorge konnten wir ihnen nehmen.“

Die Familie hatte vor zwei Wochen mitgeteilt, einen Teil ihrer – nicht börsennotierten – Stammaktien in Vorzugspapiere ohne Stimmrecht umzuwandeln, um sich damit mehr Spielraum zu verschaffen. „Es gibt seitens der Familie keine Überlegungen, sich aus Schaeffler zurückzuziehen oder ihr Portfolio grundlegend umzubauen“, sagte Rosenfeld.

Das sind die reichsten Deutschen
Platz 13: Alexander Otto
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Der jüngste Sohn des Hamburger Versandhausgründers Werner Otto ist Chef des Immobilienentwicklers ECE Projektmanagement und sitzt in zahlreichen Aufsichtsräten. Der 51-Jährige ist auch als Förderer des Leistungs- und Breitensports aktiv und finanzierte den Bau des Nachwuchsleistungszentrums des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. Laut „Forbes“ verfügt Alexander Otto über ein Vermögen von 10,7 Milliarden US-Dollar, 1,1 Milliarden weniger als noch 2018.

Platz 12: Udo und Harald Tschira
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Udo und Harald Tschira sind die Erben des studierten Physikers Klaus Tschira (im Bild). Tschira zählte neben Dietmar Hopp und Hasso Plattner zu den fünf SAP-Gründern. Nach seinem Tod 2015 liegt das auf 11,1 Milliarden US-Dollar geschätzte Vermögen in den Händen seiner Söhne.

(Foto: dpa)
Platz 11: Reinhold Würth
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Der heute 83-Jährige führt den familieneigenen Schraubenhändler seit 1954 und baute ihn von einem regionalen Händler zum Weltmarktführer auf. Heute ist die Würth Gruppe weltweit tätig und hat über 74.000 Mitarbeiter. In die umgekehrte Richtung geht es für den „Schraubenkönig“. Im vergangenen Jahr sank das Vermögen von Reinhold Würth von geschätzten 13,6 Milliarden Dollar auf 11,2 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)
Platz 10: Klaus-Michael Kühne
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Auch Kühne machte einen Familienbetrieb zur Weltmacht. Sein Logistikkonzern Kühne + Nagel hat heute 66.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Forbes schätzt sein Vermögen auf 12,9 Milliarden US-Dollar. Der 80-Jährige ist einer breiten Öffentlichkeit vor allem als Sportmäzen bekannt. Nach eigenen Angaben investierte er „ungefähr 60 Millionen Euro“ in den Hamburger SV.

(Foto: dpa)
Platz 8: Georg Schaeffler
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Im vergangenen Jahr noch der zweitreichste Deutsche, nun reicht es gerade noch für die Top 10. Sein Vermögen halbierte sich laut „Forbes“ von 25,3 Milliarden US-Dollar auf fast 13,4 Milliarden Dollar. Der 54-Jährige leitet derzeit den Aufsichtsrat der Schaeffler-Gruppe.

(Foto: imago/Sven Simon)
Platz 8: Dietmar Hopp und Familie
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Gemeinsam mit vier IBM-Kollegen baute Hopp den Softwarekonzern SAP auf. Der Unternehmer ist auch als Mäzen des Bundesligisten 1899 Hoffenheim bekannt. Sein Vermögen beträgt laut „Forbes“ 13,4 Milliarden US-Dollar – 3,2 Milliarden mehr als 2018.

(Foto: dpa)
Platz 7: Hasso Plattner
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Der heute reichste SAP-Gründer ist Hasso Plattner mit geschätzten 13,5 Milliarden US-Dollar Vermögen – 0,8 Milliarden Dollar mehr als noch 2018. Seit seinem Rückzug aus dem Tagesgeschäft macht der 75-Jährige vor allem als Förderer der Wissenschaft Schlagzeilen.

(Foto: Manuel Krug für Handelsblatt)

Georg Schaeffler und seine Mutter Maria Elisabeth halten alle Stammaktien an der AG. 25 Prozent waren bisher in Form stimmrechtsloser Vorzugsaktien im Streubesitz. Künftig bestehen 50 Prozent des Grundkapitals aus Vorzügen, wovon die Hälfte der Familie gehört. Das gäbe den Schaefflers die Möglichkeit, ihren Kapitalanteil auf gut 50 Prozent zu reduzieren, ohne die Macht abzugeben.

„Man könnte die Aktien als Währung einsetzen – oder damit eine Anleihe der Holding unterlegen“, sagte Rosenfeld. Er widersprach Spekulationen, der Schritt hänge mit Überlegungen zusammen, den Autozulieferer Continental aufzuspalten. An diesem halten die Schaefflers 46 Prozent. „Mit Conti hat das nichts zu tun.“

Die Vorzugsaktionäre von Schaeffler bekommen künftig einen Aufschlag von fünf Cent auf die Stamm-Dividende. Bisher liegt der Aufschlag bei einem Cent. Mit der Erhöhung habe das Unternehmen auf Kritik von Investoren regiert, sagte Rosenfeld.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Autozulieferer: Schaeffler-Eigentümerfamilie will Vorzugsaktien halten"

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  • AUTOZULIEFERER
    Schaeffler-Eigentümerfamilie will Vorzugsaktien halten
    Die Eigentümerfamilie des Autozulieferers will sich nicht aus dem Unternehmen zurückziehen. Sie hält weiter alle Stammaktien.

    ..................

    Alle Aktien so schnell verkaufen wie diese noch in Europa ein Wert darstellen !

    Das Kapital dann nehmen und auf nach AFRIKA um dort eine eigene AUTOHERSTELLUNG AFRIKAS ZU STARTEN !

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