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Autozulieferer ZF treibt Bosch und Continental vor sich her

Nach der milliardenschweren Übernahme des US-Konkurrenten TRW nennt ZF Friedrichshafen erstmals ein Umsatzziel. Es wird die Konkurrenten Bosch und Continental ins Schwitzen bringen.
01.07.2015 - 22:00 Uhr Kommentieren
„Wir werden aber stärker wachsen als die Branche“. Quelle: dpa
ZF-Getriebesystem

„Wir werden aber stärker wachsen als die Branche“.

(Foto: dpa)

Berlin Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen will bis 2025 mehr als 70 Milliarden Euro umsetzen. Das sagte ZF-Vorstandschef Stefan Sommer dem Handelsblatt (Donnerstagsausgabe) am Rande einer Technikpräsentation. Der Stiftungskonzern hat damit sechs Wochen nach Vollzug der Milliardenübernahme des US-Konkurrenten TRW erstmals ein strategisches Wachstumsziel für den fusionierten Konzern preisgegeben.

Für ZF alleine hatte sich Sommer bis zum Jahr 2025 rund 40 Milliarden Euro Umsatz vorgenommen. Auf die Frage, ob es dann mit TRW rund 70 Milliarden Euro sein müssten, sagte er: „Genau das ist die Dimension, mit der wir rechnen.“ Dabei seien vorsichtige Branchenprognosen zugrunde gelegt. „Wir werden aber stärker wachsen als die Branche“, betonte Sommer. Der ZF-Chef ging dabei über seine bisherigen Aussagen bei Investorengesprächen hinaus.

Sommer setzt damit die Konkurrenten Bosch und Continental erheblich unter Druck. Die beiden Branchenführer müssen, um vorne zu bleiben, ihren Umsatz im gleichen Zeitraum ebenfalls mehr als verdoppeln. Bosch und Conti haben noch keine Prognosen für den Zeitraum herausgegeben.

ZF alleine werde in diesem Jahr mehr als 20 Milliarden Euro Umsatz erzielen, sagte Sommer. TRW wird erst ab Mai anteilig konsolidiert. Den TRW-Umsatz im nächsten Jahr (2016) schätzt Sommer auf 16 bis 17 Milliarden Euro, zusammengenommen mehr als 37 Milliarden Euro im Jahr 2016. Die Rendite werde „bei fünf plus x“ liegen. Damit erreiche ZF zwar noch nicht die Zielrendite von sechs Prozent, sei aber auf gutem Weg. „Wir kommen den Konkurrenten ein gutes Stück näher“, sagte Sommer.

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    Der Fahrwerks- und Getriebespezialist ZF hatte den Konkurrenten TRW für 12,5 Milliarden Euro übernommen, um Zugang zu Fahrerassistenzsystemen zu bekommen, die künftig autonomes Fahren ermöglichen werden.

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