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Bahntechnik Voith plant Gemeinschaftsfirma mit dem chinesischen Siemens-Rivalen CRRC

Der deutsche Maschinenbauer will gemeinsam mit dem weltgrößten Eisenbahnkonzern Geschäfte machen. Hinter dem Vorhaben soll Ex-Voith-Chef Lienhard stecken.
29.07.2018 - 01:45 Uhr Kommentieren
China-Kontakte und -Geschäfte sind für die Eisenbahntechniker der Sparte Voith Turbo nicht neu. Quelle: dpa
Voith

China-Kontakte und -Geschäfte sind für die Eisenbahntechniker der Sparte Voith Turbo nicht neu.

(Foto: dpa)

Berlin, New York Der deutsche Maschinenbau-Konzern Voith will mit dem weltgrößten chinesischen Eisenbahnkonzern CRRC ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Das Vorhaben sei bereits beim Bundeskartellamt angemeldet worden, berichtet die „Welt am Sonntag“. Ein Voith-Sprecher bestätigte demnach die Absicht.

Wie die Zeitung weiter schreibt, sind die China-Kontakte und -Geschäfte für die Eisenbahntechniker in der Sparte Voith Turbo nicht neu. Seit fast 20 Jahren gibt es Geschäftsbeziehungen. Geliefert werden bereits Antriebe, Triebkopfsysteme und Kupplungen, etwa für Chinas Hochgeschwindigkeitszug CRH3, der mit bis zu 350 Kilometern pro Stunde unterwegs ist.

CRRC konkurriert im weltweiten Geschäft mit Bahntechnik mit Siemens. Der Münchener Technologiekonzern treibt trotz wettbewerbsrechtlicher Bedenken der EU-Kommission derzeit die Fusion seiner Sparte mit dem französischen Zugbauer Alstom voran – auch, um besser gegen den Rivalen aus China aufgestellt zu sein.

Durch ein Gemeinschaftsunternehmen mit CRRC baut Voith seine China-Aktivitäten weiter aus. Erst Anfang 2017 nahm das Unternehmen in der Nähe von Shanghai ein neues großes Eisenbahntechnikwerk in Betrieb.

Seit dem 1. April leitet der ehemalige BMW-Manager Stephan Schaller die Geschicke des Maschinenbauers. Dennoch war es laut „Welt am Sonntag“ maßgeblich sein Vorgänger Hubert Lienhard, der den Deal mit CRRC eingefädelt hat.

Der Ex-Voith-Chef ist seit seinem Abgang von der Unternehmensspitze Mitglied im dortigen Gesellschafterausschuss und Aufsichtsrat. Außerdem ist er Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und vertritt dort auf Asien bezogene wirtschaftspolitische Interessen.

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