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Bahntechnik Vossloh stößt schwächelnde US-Tochter CTM ab

Der Bahntechnikkonzern trennt sich von unprofitablen Aktivitäten. Der Verkauf der größten US-Tochter soll rund 35 Millionen Euro einbringen.
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Vossloh stößt schwächelnde US-Tochter CTM ab Quelle: dpa
Vossloh

Der Konzern will sich von nachhaltig verlustbehafteten beziehungsweise unterdurchschnittlich profitablen Aktivitäten trennen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Bahntechnikkonzern Vossloh treibt seine Portfolio-Bereinigung voran. Der Konzern hat weitere Fortschritte bei der Umsetzung des im April 2019 beschlossenen Maßnahmenprogramms erzielt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Gegenstand dieses Programms ist unter anderem die Trennung von nachhaltig verlustbehafteten beziehungsweise unterdurchschnittlich profitablen Aktivitäten.

In diesem Zusammenhang sei mit einem Erwerber ein Vertrag über die Veräußerung der größten US-amerikanischen Konzerngesellschaft im Geschäftsbereich Customized Modules, Cleveland Track Material (CTM) unterzeichnet worden, Kaufpreis und Nettomittelzufluss betragen umgerechnet rund 35 Millionen Euro.

Der Aufsichtsrat habe dem Verkauf bereits zugestimmt. Der Vollzug der Transaktion hänge nicht von regulatorischen Freigaben ab und werde noch dieses Jahr erwartet.

Der Vorstand bestätigt den Ausblick für das operative Geschäft für das Geschäftsjahr 2019. Vossloh rechnet mit einem Umsatz zwischen 900 und einer Milliarde Euro. Das für das operative Geschäft erwartete Ebit dürfte im unteren Drittel der prognostizierten Spanne zwischen 50 und 60 Millionen Euro liegen, insbesondere aufgrund der schwachen Geschäftsentwicklung von CTM, die das Unternehmen nun verkaufte.

Mit dem gestrafften Portfolio erwartet Vossloh nun auch einen Konzernumsatz zwischen 900 und einer Milliarde Euro, aber im Geschäftsjahr 2020 ein deutlich verbessertes Ebit zwischen 65 und 80 Millionen Euro.

Mehr: Der Bahnzulieferer Vossloh trennt sich von seinem Unternehmenschef Andreas Busemann. Seinen Posten übernimmt Finanzvorstand Oliver Schuster.

  • rtr
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