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Bahnvorstand Teilprivatisierung vorerst ausgeschlossen

Die Führung der Deutschen Bahn AG hat eine Privatisierung vorerst ausgeschlossen. Zugleich kündigte der Vorstand zum Jahreswechsel ein positives Ergebnis für 2009 an.
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Fahrgäste auf dem Leipziger Hauptbahnhof. Quelle: dpa Quelle: dpa

Fahrgäste auf dem Leipziger Hauptbahnhof. Quelle: dpa

(Foto: dpa)

BERLIN. „Eine Teilprivatisierung des DB-Konzerns kommt vor dem Hintergrund der instabilen Kapitalmärkte in absehbarer Zeit nicht in Betracht“, hieß es in einem von allen sieben Vorstandsmitgliedern unterschriebenen Artikel zur Jahreswende in der Mitarbeiterzeitung „DB Welt“. Die Krise solle „als Chance begriffen“ werden, schrieben die Vorstände unter Führung von Rüdiger Grube. Sie werde auch im kommenden Jahr weiter spürbar sein, „und das konjunkturelle Umfeld ist weiter erheblichen Risiken ausgesetzt“.

Der Schienengüterverkehr hat seit etwa einem Jahr unter Umsatzeinbrüchen von rund 20 Prozent zu leiden. Seit März sind bei Schenker Rail, der DB-Güterbahnsparte, nach Gewerkschaftsangaben etwa 10.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit gewesen. Vorstandsmitglied Karl-Friedrich Rausch hatte im Herbst angekündigt, mittelfristig rund 4.000 Stellen abbauen zu wollen.

Trotzdem hat der Konzern 2009 Gewinn erwirtschaftet. „Die DB schreibt weiter schwarze Zahlen“, hieß es in dem Artikel weiter. Eine Summe wurde nicht genannt. 2008 waren es rund 2,5 Milliarden Euro, für das erste Halbjahr 2009 hatte sie 679 Millionen genannt. Allerdings bedürfe es „harter Arbeit, konsequenter Gegensteuerung und richtiger strategischer Weichenstellungen“, um die DB wieder auf Wachstumskurs zu bringen.

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