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Balda-Aufsichtsrat Klage gegen Besetzung abgeschmettert

Schlappe für den Großaktionär von Balda: Elector klagte gegen die Besetzung des Aufsichtsrats, doch das Gericht sah die Klage als unbegründet an. Unter anderem der Chef des Gremiums ist Elector ein Dorn im Auge.
Update: 03.06.2013 - 15:03 Uhr Kommentieren
Die Balda AG in Bad Oeynhausen. Die Beschwerde gegen das Aufsichtsgremium wurde abgelehnt. Quelle: dpa

Die Balda AG in Bad Oeynhausen. Die Beschwerde gegen das Aufsichtsgremium wurde abgelehnt.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Im Zwist um die Besetzung des Balda -Aufsichtsrats hat der Großaktionär Elector eine Schlappe hinnehmen müssen. Das Oberlandesgericht Hamm habe eine Beschwerde Electors gegen die Besetzung des Kontrollgremiums abgewiesen, sagte ein Gerichtssprecher am Montag. Elector hatte personelle Veränderungen in dem Gremium verlangt und die Bestellung von zwei Mitgliedern angefochten.

Der Anteilseigner hatte darüber hinaus auch die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung verlangt, die über eine Ablösung des Aufsichtsratschefs Michael Naschke sowie der Aufsichtsratsmitglieder Irene Schetelig und Wilfried Niemann befinden solle. Die Elector GmbH des Rechtsanwalts Thomas van Aubel hatten zu Jahresbeginn 27 Prozent an dem Kunststoffteile-Hersteller vom ehemaligen Großaktionär, der taiwanischen Familie Chiang, erworben. Van Aubel hatte daraufhin umgehend eine „angemessene Repräsentanz“ im Aufsichtsrat gefordert.

Mitte März hatte der Aufsichtsrat angekündigt, dass die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2012/13 eine Sonderdividende von 1,50 Euro je Aktie erhalten sollen. Damit würden im Herbst 88,3 Millionen Euro ausgeschüttet - was nahezu dem vollständigen Erlös aus dem Verkauf einer Restbeteiligung an dem taiwanischen Touchscreen-Hersteller TPK entspreche. Diese Entscheidung sei van Aubel ein Dorn im Auge, hatte Balda erklärt.

  • rtr
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