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BASF, Bayer, Dupont, Monsanto, Syngenta Das große Umpflügen in der Agrochemie

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Die kartellrechtlichen Hürden sind hoch
Die umsatzstärksten deutschen Chemiekonzerne
Platz 10
1 von 10

Lanxess

Umsatz 2015: 7,9 Milliarden Euro

Quelle: Verband der chemischen Industrie

(Foto: Lanxess)
Platz 9
2 von 10

Covestro AG

Umsatz 2015: 12,08 Milliarden Euro

(Foto: dpa)
Platz 8
3 von 10

Merck KgaA

Umsatz 2015: 12,85 Milliarden Euro

(Foto: Merck)
Platz 7
4 von 10

Evonik

Umsatz 2015: 13,51 Milliarden Euro

(Foto: dpa)
Platz 6
5 von 10

Boehringer Ingelheim

Umsatz 2015: 14,80 Milliarden Euro

(Foto: Boehringer)
Platz 5
6 von 10

Linde

Umsatz 2015: 17,94 Milliarden Euro

(Foto: dpa)
Platz 4
7 von 10

Henkel

Umsatz 2015: 18,09 Milliarden Euro

(Foto: dpa)

Auch BASF und Bayer sind offenbar bereit, in der Konsolidierungsrunde mitzuspielen. Bayer-Chef Marijn Dekkers etwa hat jüngst das Interesse an Zukäufen im Agrobereich bekräftigt. Vor allem an Ergänzungen im Saatgutbereich sei man interessiert.

BASF hat sich unterdessen hinter den Kulissen scheinbar vorbereitet, um auch einen größeren Deal zu stemmen, sollten sich Gelegenheiten oder strategische Notwendigkeiten ergeben. Der Ludwigshafener Konzern ist der zweitkleinste unter den großen Sechs. „Man beobachte die Situation aufmerksam“, sagte Firmenchef Kurt Bock bei Vorlage der jüngsten Quartalszahlen.

Die sechs führenden Hersteller dürften insgesamt etwa 70 Prozent des globalen Marktes für Pflanzenschutzmittel und Saatgut beherrschen. Sie haben eine sehr solide Wachstumsphase hinter sich und in den letzten zehn Jahren ihren Umsatz insgesamt auf rund 70 Milliarden Dollar verdoppelt und dabei die Erträge überproportional gesteigert. Die durchschnittliche operative Marge verbesserte sich dabei von 13 auf fast 20 Prozent, dürfte 2015 aber wieder ein Stück zurückfallen.

Spitzenverdiener ist dabei der US-Konzern Monsanto mit zuletzt fast 26 Prozent Ebitmarge, während die Schweizer Syngenta mit nur 14 Prozent Rendite deutlich zurückliegt. Auch die Wachstumsraten von Syngenta waren in den letzten Jahren schwächer als die der Konkurrenz. Nicht zuletzt diese Entwicklung macht den Baseler Konzern angreifbar.

Bei einem Zusammenschluss mit einem Konkurrenten müsste man allerdings wohl in jedem Fall erhebliche kartellrechtliche Hürden überwinden. Ähnlich wie im Falle Monsanto dürfte es auch bei einem Deal mit Dupont große Überschneidungen im Saatgutbereich geben. Dupont gilt mit seiner Sparte Pioneer als zweitgrößter Anbieter auf dem Gebiet. Von gut elf Milliarden Dollar Umsatz im Agrobereich dürften bei dem US-Konzern schätzungsweise neun Milliarden Dollar auf Saatgut entfallen. Syngenta macht in dem Bereich rund drei Milliarden Dollar Umsatz.

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