BASF Chemieriese verkauft Industrielacke an Akzo Nobel

Für knapp eine halbe Milliarde Euro schlägt BASF das Geschäft mit Industrielacken los. Käufer ist der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel. Die Deutschen konzentrieren sich jetzt auf Autolacke.
Update: 17.02.2016 - 09:34 Uhr
Der Dax-Konzern trennt sich von den Industrielacken. Quelle: dpa
BASF-Lacke

Der Dax-Konzern trennt sich von den Industrielacken.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Chemieriese BASF schlägt sein Geschäft mit Industrielacken für fast eine halbe Milliarde Euro los. Der Verkauf des Bereichs an den Chemiekonzern AkzoNobel solle bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden, teilte BASF am Mittwoch mit. Die Niederländer zahlen dafür 475 Millionen Euro. BASF hatte bereits in der vergangenen Woche bestätigt, mit Akzo über einen Verkauf zu sprechen. Nun wurde eine grundsätzliche Einigung erzielt.

Das Geschäft beinhaltet Technologien, Patente und Marken sowie den Transfer von zwei zugehörigen Produktionsstätten, von denen sich eine im englischen Deeside und eine im südafrikanischen Vanderbijlpark befindet.

Das BASF-Geschäft mit Industrielacken setzte 2015 rund 300 Millionen Euro um. Die Ludwigshafener wollen sich künftig stärker auf das Kerngeschäft mit Autoserien- und Autoreparaturlacken sowie auf Bautenanstrichmittel konzentrieren. Zu den Industrielacken von BASF gehören etwa Lack für Windkraftanlagen, zur Beschichtung von Stahl und Aluminiumbändern oder auch Folienlacke und Lacke für Agrar- und Baumaschinen.

Das Geschäft mit Industrielacken ist Teil des Unternehmensbereichs Coatings, der 2014 auf einen Umsatz von knapp drei Milliarden Euro kam. Akzo Nobel ist nach eigenen Angaben der weltgrößte Hersteller von Farben und Lacken, dazu gehören etwa Marken wie Dulux Wandfarben.

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