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Baubranche Bilfinger übernimmt US-Montagefirma

Die Einkaufstour von Bilfinger in den Staaten hat begonnen: Der Baukonzern kauft die Montagefirma Westcon. Mit der Akquisition des US-Unternehmens wollen die Mannheimer ihr Dienstleistungsgeschäft in den USA ausbauen.
12.07.2012 - 11:30 Uhr Kommentieren
Bilfinger-Vorstandschef Roland Koch will das Dienstleistungsgeschäft in den USA ausbauen. Quelle: dapd

Bilfinger-Vorstandschef Roland Koch will das Dienstleistungsgeschäft in den USA ausbauen.

(Foto: dapd)

Frankfurt Der Baukonzern Bilfinger Berger kommt beim Ausbau seines Dienstleistungsgeschäfts in den USA voran. Bilfinger übernehme den Montagespezialisten Westcon mit 1 000 Mitarbeitern und einer Jahresleistung von mehr als 150 Millionen Euro, teilte der Mannheimer Konzern am Donnerstag mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Das im Bundesstaat North Dakota ansässige Unternehmen zeichne sich durch eine „gute“ Ebita-Marge aus. Ein Sprecher wollte das nicht spezifizieren.

Westcon bietet Rohrleitungs- und Stahlbau sowie die Montage, Wartung und Instandsetzung von Anlagen an. Die Kunden kommen aus dem Öl- und Gassektor sowie der Chemiebranche. Bisher war die Gesellschaft im Besitz vom Management und Finanzinvestoren, nun übernimmt Bilfinger 100 Prozent der Anteile. „Mit der Akquisition von Westcon weiten wir unsere regionale Präsenz in den USA aus und erschließen gleichzeitig neue Kunden“, sagte Bilfinger-Vorstand Thomas Töpfer.

Im vergangenen Jahr erbrachte der Mannheimer Konzern in den USA mit rund 3000 Mitarbeitern eine Leistung von mehr als 600 Millionen Euro, im Gesamtkonzern waren es 8,5 Milliarden Euro. Bilfinger will erklärtermaßen das Dienstleistungsgeschäft ausbauen, weil hier höhere Margen zu erzielen sind als im traditionellen Baugeschäft. Konzernchef Roland Koch hatte dafür Zukäufe in den USA und Asien angekündigt. Mit der Übernahme von Westcon sei die Einkaufstour keinesfalls abgeschlossen, sagte ein Konzernsprecher: „Wir haben noch einiges in der Pipeline.“

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