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Baubranche Heidelcement steckt sich neue Rendite- und Klimaschutzziele

Der Baustoffkonzern zieht die eigenen Ziele um fünf Jahre vor: Bis 2025 sollen die CO2-Emissionen um 30 Prozent gegenüber dem Ausstoß von 1990 sinken.
16.09.2020 - 14:14 Uhr Kommentieren
Bis 2050 möchte das Heidelberger Unternehmen CO2-freien Beton anbieten können. Quelle: dpa
HeidelbergCement

Bis 2050 möchte das Heidelberger Unternehmen CO2-freien Beton anbieten können.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der größte deutsche Baustoffkonzern HeidelbergCement legt die Latte bei Klimaschutz und Profitabilität höher. Das Ziel zur Reduktion von CO2-Emissionen bei der Baustoff-Herstellung um 30 Prozent gegenüber dem Ausstoß von 1990 werde um fünf Jahre auf 2025 vorgezogen, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch mit. Bis 2050 will HeidelCement zudem CO2-neutralen Beton anbieten.

Der neue Vorstandschef Dominik von Achten zieht die Zügel an und nimmt sich auch ein neues Renditeziel vor. Bis 2025 soll die operative Rendite vor Abschreibungen um 300 Basispunkte auf 22 Prozent steigen. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) werde dann klar über acht Prozent liegen. Von Achten präsentiert seine Strategie am Mittwoch Anlegern auf einem Kapitalmarkttag.

Mit Blick auf das laufende Jahr erklärte der Vorstandschef, der Konzern sei dank Einsparungen und stabiler Preise sehr gut ins dritte Quartal gestartet. „Unser Ergebnis im Juli und August lag deutlich über den jeweiligen Vorjahresmonaten.“ Die Börse nahm die Ambitionen des seit Februar amtierenden Vorstandschefs positiv auf. Der Aktienkurs stieg um zwei Prozent auf 56,44 Euro.

HeidelbergCement will die Nettofinanzschulden weiter reduzieren. Der angestrebte Zielkorridor für die Verschuldung liegt beim 1,5-2,5-fachen des Ergebnisses des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen. „Wir gehen davon aus, dass wir die obere Grenze dieses Zielkorridors bereits Ende 2020 erreichen werden“, sagt Finanzchef Lorenz Näger. Die Basis hierfür sei der starke Cashflow. Die Richtschnur für den Verschuldungsgrad ist ein Rating im soliden Investment Grade Bereich (BBB), das der Konzern anstrebt und dauerhaft erhalten will um sich günstig refinanzieren zu können.

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    Die Corona-Pandemie könne sich mit erneuten Infektionswellen jedoch auf Bauprojekte auswirken. „Vor diesem Hintergrund können die vollen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmensergebnisse 2020 weiterhin nicht zuverlässig abgeschätzt werden“, erklärte das Unternehmen aus Heidelberg.

    Mehr: Heidelberg Cement gerät wegen Corona unter Druck

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