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Baumaschinenhersteller Caterpillar verfehlt die Erwartungen – Aktie bricht um fast zehn Prozent ein

Das US-Unternehmen gilt als Frühindikator für die Weltkonjunktur. Der Baumaschinenhersteller warnt vor einer Abkühlung der Konjunktur.
Update: 28.01.2019 - 19:56 Uhr Kommentieren
Das US-Unternehmen rechnet mit einer Abkühlung der Konjunktur weltweit – insbesondere in China und in Europa. Quelle: Reuters
Caterpillar-Maschinen

Das US-Unternehmen rechnet mit einer Abkühlung der Konjunktur weltweit – insbesondere in China und in Europa.

(Foto: Reuters)

New YorkEin schwieriger Wochenauftakt an der Wall Street: Der Baumaschinenhersteller Caterpillar hat am Montag für Unruhe an der Börse gesorgt, als er mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten verfehlte. Die Zahlen des international tätigen US-Unternehmens gelten als eine Art Frühindikator für die Weltkonjunktur. Bis zum frühen Nachmittag verlor die Caterpillar-Aktie an der Wall Street knapp zehn Prozent.

Nach den Banken läutet Caterpillar traditionell die Berichtssaison in den USA ein. Investoren schauen diesmal besonders gespannt auf die Ergebnisse, um zu verstehen, ob die US-Wirtschaft den Höhepunkt erreicht hat und eine Abkühlung der globalen Konjunktur bevorsteht. Diese Woche präsentieren auch Facebook, Apple, Microsoft und Tesla ihre Ergebnisse.

Caterpillar steigerte Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Quartal zwar deutlich: Der Umsatz kletterte um elf Prozent auf 14,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn lag bei mehr als einer Milliarde Dollar, nachdem ein Jahr zuvor ein Verlust von 1,3 Milliarden Dollar gestanden hatte. Aber der Markt hatte von dem Unternehmen aus Illinois mehr erwartet.

Auch die Prognosen für das laufende Jahr waren eher ernüchternd. Grund dafür ist, dass Caterpillar eine Abkühlung der Konjunktur weltweit erwartet – insbesondere in China und in Europa. In China rechnet Finanzchef Andrew Bonfield nur noch mit stagnierenden Umsätzen.

„Unsere Prognose geht von moderaten Umsatzsteigerungen aus, basierend auf der Lage in den verschiedenen Märkten und dem makroökonomischen und geopolitischen Umfeld“ sagte Vorstandschef Jim Umpleby.

Dieser vorsichtige Ausblick kommt nur eine Woche, nachdem nicht nur der Internationale Währungsfonds, sondern auch verschiedene Unternehmenslenker davor gewarnt haben, dass sich das Wirtschaftswachstum stärker als erwartet verlangsamen wird.

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