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Baustoffkonzern Zementriese Lafarge-Holcim erwartet anziehendes Wachstum

Der Konzern sieht sich nach dem Gewinnplus im Jahr 2018 weiter auf Erholungskurs. Fürs laufende Jahr rechnet Lafarge-Holcim mit weiterem Wachstum.
Update: 07.03.2019 - 12:22 Uhr Kommentieren
Der bereinigte Betriebsgewinn legte 2018 um 3,6 Prozent auf 6,02 Milliarden Franken zu. Quelle: AFP
Lafarge-Holcim

Der bereinigte Betriebsgewinn legte 2018 um 3,6 Prozent auf 6,02 Milliarden Franken zu.

(Foto: AFP)

ZürichDer Schweizer Zementriese Lafarge-Holcim will das Zukaufstempo verschärfen. Der Weltmarktführer peilt 2019 doppelt so viele kleinere Übernahmen an wie im Vorjahr, wie Konzernchef Jan Jenisch am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz sagte. 2018 übernahm der Weltmarktführer vier Firmen in den Bereichen Transportbeton und Zuschlagsstoffe.

"Ich wäre zufrieden, wenn wir im laufenden Jahr fünf bis zehn Deals hätten", sagte der Deutsche mit Blick auf Unternehmen mit einem Umsatz von 20 bis 150 Millionen Franken. Im Vordergrund stünden dabei Märkte wie die USA oder Europa.

Gleichzeitig arbeite Lafarge-Holcim auch an Verkäufen von Unternehmensteilen. Er hoffe, dazu in den kommenden Monaten Ankündigungen machen zu können. Medienberichten zufolge prüft das Unternehmen etwa einen Verkauf des Geschäfts auf den Philippinen. Im November hatte der Zürcher Konzern seine Beteiligung in Indonesien abgestoßen. Lafarge-Holcim will mit den Transaktionen insgesamt über zwei Milliarden Franken erlösen und damit die Verschuldung abbauen.

Im Tagesgeschäft nahm der Konzern 2018 nach einem schwierigen Start im Jahresverlauf Fahrt auf, der bereinigte Umsatz wuchs um 5,1 Prozent auf 27,5 Milliarden Franken. Unter dem Strich verdiente Lafarge-Holcim 1,5 Milliarden Franken. 2017 hatten Wertberichtigungen auf Übernahmen in der Vergangenheit einen Verlust von 1,7 Milliarden Franken hinterlassen.

Lafarge-Holcim bestätigte den Ausblick. Im laufenden Jahr will die 2015 aus der Schweizer Holcim und der französischen Lafarge hervorgegangene Firma den Umsatz um drei bis fünf Prozent steigern. Jenisch ergänzte, dass diese Messlatte angesichts der bestehenden Wachstumsdynamik konservativ sei. Auch Rivale HeidelbergCement hatte sich zuletzt zuversichtlich zum laufenden Jahr geäußert..

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  • rtr
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