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Bayer-Aufsichtsrat Henkel-Erbin soll Ekkehard Schulz ersetzen

Ekkehard Schulz war bis 2011 Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp, seit 2005 sitzt er im Aufsichtsrat des Pharmariesen Bayer. Damit ist nun Schluss. Eine Nachfolgerin für den 72-Jährigen ist auch schon gefunden.
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Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp, Ekkehard Schulz, sitzt seit April 2005 im Aufsichtsrat der Bayer AG. Quelle: dpa

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp, Ekkehard Schulz, sitzt seit April 2005 im Aufsichtsrat der Bayer AG.

(Foto: dpa)

Leverkusen Der Ex-Chef des ThyssenKrupp-Konzerns, Ekkehard Schulz, verlässt den Aufsichtsrat des Chemie- und Pharmariesen Bayer. Wie aus der Einladung zur Hauptversammlung am 29. April hervorgeht, soll der 72-Jährige nach dem Ende seiner Amtszeit in dem Kontrollgremium von der Henkel-Erbin Simone Bagel-Trah ersetzt werden.

Das hatte zuvor die „Rheinische Post“ (Mittwochsausgabe) berichtet. Zu der Personalie wollte sich ein Bayer-Sprecher auf Anfrage nicht äußern.

Wer die Pharmawelt beherrscht
SIDNEY
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Aufsteiger 1: Valeant (Kanada)

Der kanadische Pharmariese wächst und wächst – hauptsächlich durch Zukäufe. Im Jahr 2013 kaufte Valeant den Kontaktlinsenhersteller Bausch & Lomb aus den USA für 8,7 Milliarden Dollar. Im Bereich Augengesundheit wollen die Kanadier ganz vorne mitmischen. Beim Umsatz hat es der Konzern zumindest schon einmal in die Top 30 der Welt geschafft. Die Pharma-Erlöse stiegen um 62,4 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar.

Quellen: Unternehmen, HB-Schätzungen

(Foto: ap)
BIOGEN IDEC
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Aufsteiger 2: Biogen Idec (USA)

Erst Ende März 2013 wurde das Multiple-Sklerose-Mittel Tecfidera in den USA zugelassen. Doch die Tablette ist eine Goldgrube für das aufstrebende US-Biotech-Unternehmen Biogen Idec. Im Jahr 2013 steigerte es dank Tecfidera den Umsatz um gut ein Viertel auf 6,9 Milliarden Dollar.

(Foto: ap)
huGO-BildID: 20842319 Actavis, Kapseln
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Aufsteiger 3: Actavis (Irland/USA)

Das Unternehmen ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Nachahmerpräparaten. Doch allzu großes Wachstum verspricht dieses Geschäftsfeld nicht unbedingt, da der Preisverfall oft das Mengenwachstum aufzehrt. Actavis wächst daher vor allem mit Übernahmen: In den vergangenen drei Jahren steckte der Konzern mehr als 14 Milliarden Dollar in Zukäufe. Der Konkurrent Forest Laboratories soll nun für 25 Milliarden Dollar ebenfalls geschluckt werden. Im Jahr 2013 legte der Umsatz um 46,7 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar zu.

(Foto: PR)
Merck Darmstadt
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Deutsche Unternehmen: Merck

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern wächst im Jahr 2013 moderat. Der Umsatz legt um 2,6 Prozent auf umgerechnet 7,9 Milliarden Dollar zu (Schätzung). In der Rangliste der größten Pharmaunternehmen der Welt schafft es Merck damit auf Platz 23. Das könnte sich aber ändern, denn das Unternehmen plant einen Zukauf: Die Darmstädter bieten rund zwei Milliarden Dollar für die britische Spezialchemiefirma AZ Electronic Materials – eine ehemalige Hoechst-Tochter, die unter anderem Komponenten für Apples iPad liefert.

(Foto: dpa)
Boehringer Ingelheim GmbH
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Deutsche Unternehmen: Boehringer Ingelheim

Das Familienunternehmen ist der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern. Im Jahr 2013 hielt Boehringer Ingelheim die Umsätze stabil und landet mit umgerechnet 14,7 Milliarden Dollar (Schätzung) auf Platz 17 der Rangliste. Aktuell ist Boehringer in den USA mit einer Klagewelle konfrontiert. Mehr als 2000 Kläger werfen dem Unternehmen vor, für schwere und zum Teil tödliche Blutungen nach einer Behandlung mit dem Gerinnungshemmer Pradaxa verantwortlich zu sein.

(Foto: dpa)
An employee monitors the high-throughput screening of substances at the Pharma Research Center of Bayer HealthCare in Wuppertal
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Deutsche Unternehmen: Bayer

Bayers Pharma-Umsätze wachsen, die Leverkusener legen zum sieben Prozent zu und rücken in der Rangliste mit umgerechnet 14,9 Milliarden Dollar Umsatz auf Platz 16 vor. Gerade Bayers neue Medikamente wie das Schlaganfallmittel Xarelto laufen prächtig. Die Umsatzziele für die fünf stärksten Medikamente wurden erhöht.

(Foto: Reuters)
huGO-BildID: 5144903 Teva Pharmaceutical Industries Ltd, Produktion
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Platz 10: Teva (Israel)

Der weltgrößte Generika-Hersteller kommt aus Israel: Teva. Im Jahr 2013 stagnierte der Umsatz des Konzern allerdings bei gut 20 Milliarden Dollar. Große Hoffnungen ruhen auf dem neuen Chef Erez Vigodman. Teva ist auch in Deutschland aktiv – so gehört seit 2009 die Ulmer Ratiopharm zum Konzern.

(Foto: Pressefoto Teva Pharmaceutical)
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  • dpa
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1 Kommentar zu "Bayer-Aufsichtsrat: Henkel-Erbin soll Ekkehard Schulz ersetzen"

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  • Wiso gibt man so jobs nicht einfach wild draflos irgendwelche AL...?? Wenn Erben schon als Qualifikation ausreicht..^^



    wäre doch mal was neues...^^
    und das Umfeld der AL könnte mit der Kohe sicher mehr gutes anstellen als jemand der eh schon genug hat..