Bayer-Crop-Science-Chef Liam Condon „Das wäre der Heilige Gral der Agrarwirtschaft“

Liam Condon, Chef der Konzernsparte Bayer Crop Science, spricht über die enormen Marktchancen von innovativen Weizensorten, die Konsolidierungswelle in der Agrochemie und Akzeptanzprobleme der grünen Gentechnik.
Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer Crop Science, will das Geschäft mit Soja- und Weizen-Saatgut ausbauen. Quelle: Imago
Bayer

Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer Crop Science, will das Geschäft mit Soja- und Weizen-Saatgut ausbauen.

(Foto: Imago)

Wer das Firmengelände von Bayer Crop Science in Monheim betritt, wähnt sich eher auf dem Campus einer Universität als in einem Chemieunternehmen. Unweit des Rheins und der Konzernzentrale in Leverkusen suchen die Bayer-Forscher hier nach neuen Wirkstoffen für den Pflanzenschutz und nach neuem Saatgut. Liam Condon führt seit drei Jahren die zweitgrößte Sparte von Bayer. Der locker wirkende Ire kennt das Pharmageschäft ebenso gut wie die Agrochemie – beides soll künftig im integrierten Konzern zusammenwachsen.

Herr Condon, in Ihrer Branche redet im Moment offenbar jeder mit jedem über eine Zusammenarbeit.
Ja, angeblich.

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