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Bayer-Offerte Schwieriger Poker um Monsanto

Der Übernahmekampf um den amerikanischen Saatgut-Riesen Monsanto ist in der entscheidenden Phase. Eine Einigung scheint möglich. Doch für beide Seiten dürfte es nicht leicht werden, einen Kompromiss zu finden.
26.05.2016 - 16:52 Uhr
Die angestrebte Übernahme des US-Saatgutkonzerns dürfte für Bayer noch teurer werden. Quelle: AFP
Monsanto

Die angestrebte Übernahme des US-Saatgutkonzerns dürfte für Bayer noch teurer werden.

(Foto: AFP)

Frankfurt Der US-Saatgutriese Monsanto hat die Bayer-Offerte von 122 Dollar je Aktie oder insgesamt 62 Milliarden Dollar (inklusive zu übernehmender Schulden) als „finanziell inadäquat“ zurückgewiesen, zugleich aber auch Gesprächsbereitschaft signalisiert. Bayer nahm den Ball umgehend auf und bekräftigte das Ziel, die Transaktion zum Abschluss zu bringen. Man freue sich, dass Monsanto die Überzeugung von den Vorteilen einer integrierten Strategie teile und man sei  zuversichtlich, „dass wir alle Fragen zur Finanzierung und zu regulatorischen Aspekten im Zusammenhang mit der Transaktion klären können“, erklärte Bayer-Chef Werner Baumann.

Beobachter sehen das als klares Signal, dass Bayer bereit ist, beim Preis noch nachzulegen. Die Verhandlungen zwischen beiden Firmen, so die Erwartung, dürften schon in den nächsten Tagen mit Hochdruck weitergeführt werden. Die meisten Analysten gehen davon aus, dass Monsanto eine Bewertung von mindestens 135 bis 140 Dollar je Aktie einfordern wird.  Das würde bedeuten, dass die Transaktion für Bayer mehr als zehn Prozent teurer werden könnte.

Ob der Leverkusener Konzern bereit ist, tatsächlich so hoch zu pokern, bleibt indessen offen.  Viele Experten sehen den Spielraum von Bayer als eher begrenzt an, nachdem die Börse bisher bereits kritisch auf die Offerte für Monsanto reagiert hatte.  Nach einer Erholung am Mittwoch stand die Bayer-Aktie am Donnerstag wieder leicht unter Druck.

Fondsmanager sehen den Leverkusener Konzern vor diesem Hintergrund in einer nicht ganz einfachen Verhandlungsposition. Einen Preis von 140 Dollar je Monsanto-Aktie, glaubt zum Beispiel Klaudius Sobczyk, Leiter Asset-Management beim unabhängigen Vermögensverwalter PEH Wertpapier, würden die Bayer-Aktionäre kaum akzeptieren. „Schon die 122 Dollar waren kritisch.“

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