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Bayer Pharma rechnet mit zwei schlechteren Jahren

Nach einem relativ guten Jahr 2003 steht die Pharmasparte des Bayer-Konzerns vor einer neuen, zweijährigen Durststrecke. "Im laufenden Jahr und voraussichtlich auch 2005 werden wir durch den Patentablauf bei Ciprobay in den USA Umsatz verlieren", sagte Spartenchef Wolfgang Plischke dem Handelsblatt.

FRANKFURT/M. Hoffnungen, den Patentverlust beim bisherigen Spitzenprodukt durch neue Produkte wie das Erektionsmittel Levitra voll zu kompensieren, werden sich damit offenbar nicht erfüllen. Dennoch sieht Plischke die Sparte auf dem Weg zu einer Trendwende. "Wenn wir die Delle bei Cipro überwunden haben, wird Bayer Pharma ganz klar wieder eine wachsende Einheit sein", sagte Plischke.

Das Antibiotikum Ciprobay trug mit 1,4 Mrd. Euro Umsatz fast ein Drittel zum Geschäft bei, verliert aber zur Jahresmitte den Patentschutz in den USA. Experten von Goldman Sachs gehen davon aus, dass dann rund 500 Millionen Euro Cipro-Umsatz von Generika-Konkurrenz bedroht sind. Rund 600 Mill. Euro Umsatz werden zudem entfallen, wenn das Geschäft mit Blutplasma-Produkten wie geplant verkauft wird. Insgesamt dürfte damit der Umsatz der Sparte auf unter 4 Milliarden Euro schrumpfen, gegenüber mehr als 6 Mrd. Euro vor vier Jahren.

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