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Beherrschungsvertrag VW übernimmt das Steuer bei MAN

Volkswagen will seine Lkw-Sparte zur Nummer Eins machen. Doch bisher verläuft die Integration von Scania und MAN nur schleppend. Nun wollen die Wolfsburger die komplette Kontrolle übernehmen.
09.01.2013 Update: 10.01.2013 - 11:52 Uhr Kommentieren
MAN soll schneller wachsen. Quelle: dapd

MAN soll schneller wachsen.

(Foto: dapd)

Wolfsburg Volkswagen treibt die lange schleppende Allianz der beiden Lkw-Töchter MAN und Scania weiter voran. Wenige Monate nach dem Erreichen der Dreiviertelmehrheit bei MAN kündigte der Wolfsburger Konzern am Mittwoch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit dem Münchner Lastwagen- und Maschinenkonzern an. Darüber sollten nun Gespräche mit dem MAN-Vorstand aufgenommen werden.

Als nächster Schritt soll nach Angaben einer Unternehmenssprecherin ein Abfindungsangebot an die übrigen Aktionäre folgen. Davor muss MAN noch bewertet werden, um die Höhe der Offerte festzulegen.

Noch kann nicht genau beziffert werden, welchen Preis Volkswagen den Investoren für ihre Aktien anbieten wird: Zunächst müsse der Durchschnitts-Kurs der MAN-Aktien über die vergangenen drei Monate ermittelt werden, sagte Christine Ritz, Leiterin Investor Relations bei den Wolfsburgern gegenüber Handelsblatt Online. Danach erfolge eine Bezifferung des Werts der Aktien basierend auf einer vollständigen Bewertung des Unternehmens durch unabhängige Wirtschaftsprüfer. Nach den gesetzlichen Vorgaben sei Volkswagen verpflichtet den höheren der beiden Werte zu bieten. Wer sich auf das Angebot nicht einlasse, könne die Aktien behalten und erhalte stattdessen eine Dividende, fügte sie hinzu.

Gemessen am aktuellen Börsenkurs müsste VW knapp 3,2 Milliarden Euro hinblättern, um die restlichen MAN-Anteile zu übernehmen. Mit der Beherrschung bekommt VW Zugriff auf die MAN-Kasse. Allerdings hat der Konzern wiederholt betont, dass dies nicht das Motiv für die Übernahme sei.

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    Der Konzern hatte seine Kapitaldecke vor kurzem mit einer Wandelanleihe um 2,5 Milliarden Euro aufgestockt. Ein Sprecher machte deutlich, dass dieses Geld nicht zur Abfindung der MAN-Aktionäre eingesetzt werde, sondern für langfristige Investitionen gedacht sei.

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