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Bekannte Marke EADS will Airbus heißen

Die Marke Airbus ist deutlich bekannter als der Name des Konzerns, zu dem sie gehört: EADS. Der will jetzt den Erfolg der Passagierflugzeuge auf andere Sparten übertragen - und erwägt, seinen Namen in Airbus zu ändern.
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Airbus-Flaggschiff A350: Die Umbenennung könnte symbolisch für eine Neuausrichtung des Konzerns stehen. Quelle: Reuters

Airbus-Flaggschiff A350: Die Umbenennung könnte symbolisch für eine Neuausrichtung des Konzerns stehen.

(Foto: Reuters)

Paris Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS könnte künftig den Namen seiner Flugzeugsparte Airbus annehmen. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass es einen solchen Namenswechsel geben wird“, verlautete am Mittwoch aus informierten Kreisen in Paris. „Über dieses Thema gibt es mehr als ernsthafte Diskussionen.“ Die Umbenennung werde auf alle Fälle bei einer EADS-Verwaltungsratssitzung noch in diesem Monat Thema sein. EADS stellt am 31. Juli seine Quartalszahlen vor, davor kommt der Verwaltungsrat zusammen.

In den vergangenen Jahren hatte eine Umbenennung von EADS in Airbus immer wieder zur Debatte gestanden. Denn der Name des Flugzeugbauers ist viel bekannter als der des Dachkonzerns. Allerdings hat der im vergangenen Jahr gescheiterte Versuch einer Fusion von EADS mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems dazu beigetragen, dass der Name EADS deutlich bekannter wurde. In dem Konzern halten einige Manager eine Umbenennung daher inzwischen für unnötig.

Laut der französischen Wirtschaftszeitung „La Tribune“ plant EADS-Chef Tom Enders eine strategische Neuausrichtung des Konzerns. Dabei sei die Umbenennung von EADS in Airbus ein wichtiges „Symbol“. Ein EADS-Sprecher betonte am Mittwoch, es sei in der Frage des Konzernnamens noch keine Entscheidung getroffen worden. Neben Airbus gehören zu EADS der Hubschrauber-Hersteller Eurocopter, die Verteidigungs- und Sicherheitssparte Cassidian und das Raumfahrtunternehmen Astrium, das Satelliten und Trägerraketen baut.


  • afp
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