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Beko und Alba schlagen bei Grundig zu

Rund sechs Monate nach der Grundig-Plete werden der türkische TV-Gerätehersteller Beko und die britische Alba das Kerngeschäft des fränkischen Unterhaltungselektronikanbieters übernehmen. Damit wäre die Zerschlagung des Traditionskonzerns, der einstmals bis zu 38 000 Mitarbeiter beschäftigte, praktisch vollzogen.

HB NÜRNBERG. Beko werde zusammen mit Alba das Kerngeschäft Grundigs kaufen, hieß es am Donnerstag aus den Branchenkreisen. Ein Grundig-Sprecher lehnte eine Stellungnahme mit Verweis auf eine Pressekonferenz am Mittag ab.

Alba teilte unterdessen mit, dass sich der Kaufpreis für das Grundig-Kerngeschäft auf 80 Millionen Euro belaufe. Beko hatte bereits Anfang 2003 über eine Mehrheitsbeteiligung an dem über Jahre hinweg defizitären Konzern verhandelt. Damals waren die Gespräche aber gescheitert.

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