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Belastung durch Scania MAN offenbar mit roten Zahlen

Abschreibungen aus der Scania-Beteiligung drohen Kreisen zufolge, dem Dax-Konzern MAN die Bilanz für 2009 zu verhageln. Analysten rechneten ursprünglich mit einem Gewinn von 262 Millionen Euro - die Sonderbelastung soll deutlich höher liegen.
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Der Sondereffekt belastet offenbar die Bilanz von MAN. Quelle: ap

Der Sondereffekt belastet offenbar die Bilanz von MAN.

(Foto: ap)

HB FRANKFURT. Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbauer MAN rutscht Branchenkreisen zufolge wegen einer Sonderabschreibung 2009 in die roten Zahlen. Eine Buchwertabschreibung auf die Beteiligung an der schwedischen Scania von etwa 350 Mio. Euro werde das Ergebnis drücken, hieß es am Samstag aus Branchenkreisen. Ein Unternehmenssprecher verwies dazu auf die Veröffentlichung der Zahlen am 15. Februar. Über die Sonderabschreibung hatten auch die "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe) und der "Platow Brief" berichtet.

Bisherigen Schätzungen von Thomson Reuters IBES zufolge erwarten Analysten einen Nachsteuergewinn von 262 Mio. Euro für das vergangene Jahr.

Der Münchener Konzern ist mit mehr als 17 Prozent an Scania beteiligt. Daneben hält Volkswagen derzeit einen Stimmrechtsanteil von 29,9 Prozent an MAN sowie über 70 Prozent an Scania. Seit langem kursieren deswegen immer wieder Gerüchte, VW könne eine Übernahme von MAN vorbereiten, um zusammen mit Scania eine Lkw-Allianz zu schmieden. Allerdings haben diese Pläne Unternehmenskreisen zufolge derzeit keine Priorität, da VW erst die Übernahme von Porsche und die Allianz mit der japanischen Suzuki bewältigen muss.

Scania hatte vor wenigen Tagen trotz Dauerkrise im Lkw-Geschäft für 2009 einen Gewinn ausgewiesen. Dank striktem Sparkurs und ersten Zeichen für eine Erholung der Branche fuhr der schwedische Konzern ein operatives Ergebnis von 2,5 Mrd. Kronen (umgerechnet rund 240 Mio. Euro) ein - 80 Prozent weniger als noch 2008. Der Nettogewinn schmolz um 87 Prozent auf rund 109 Mio. Euro.

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