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Benq wird laut Zeitung Partner für Handysparte von Siemens

Der Siemens-Konzern hat sich nach einem Pressebericht mit dem taiwanesischen Handy-Hersteller Benq auf eine Partnerschaft für die defizitäre Handysparte geeinigt.

dpa-afx TAIPEI/HAMBURG. Der Siemens-Konzern hat sich nach einem Pressebericht mit dem taiwanesischen Handy-Hersteller Benq auf eine Partnerschaft für die defizitäre Handysparte geeinigt. Gemeinsam mit Benq, einer Ausgründung des Computerherstellers Acer, habe Siemens die Chance, seinen Rückstand auf die größten Anbieter zu verringern, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Weder Siemens noch Benq wollten den Bericht kommentieren.

"Wir geben keine Stellungnahme zu diesem Bericht ab", sagte ein Benq-Sprecher auf Anfrage. Im April hatte das Unternehmen Spekulationen über eine Partnerschaft mit Siemens noch als haltlos zurückgewiesen.

Nach Angaben eines Siemenssprechers wird am Montag der Aufsichtsrat auf einer außerordentlichen Telefonkonferenz mit der Handysparte beschäftige. Dabei werde ein Zwischenstand gegeben. Ob dabei auch eine Lösung präsentiert werde, ließ der Siemens-Sprecher offen.

Siemens hatte unter der Führung des neuen Konzernchefs Klaus Kleinfeld die Ausgliederung der Handysparte beschlossen und sich auf die Suche nach einem Partner gemacht. Wahrscheinlich sei es, dass der Konzern die Mehrheit abgebe, hatte Ende April Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger angekündigt. Eine Lösung sollte "in Kürze" präsentiert worden. Die Verhandlungen mit mehreren Partnern zogen sich seither aber hin.

Von dem Plan sind weltweit rund 10 000 Siemens-Mitarbeiter betroffen, davon 6 000 in Deutschland. Im ersten Quartal des Kalenderjahres hatte Siemens mit Mobiltelefonen erneut fast 140 Mill. Euro Verlust gemacht.

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