Bergbaukonzern Rio Tinto streicht Investitionen zusammen

Rio Tinto will weniger investieren. Grund für die Sparmaßnahme sind fallende Rohstoffpreise. Der britisch-australische Bergbaukonzern ist nicht der Einzige, der von den fallenden Preisen betroffen ist.
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Die Diavik Diamantmine in Kanada gehört zum Konzern Rio Tinto. Quelle: dpa

Die Diavik Diamantmine in Kanada gehört zum Konzern Rio Tinto.

(Foto: dpa)

SydneyDer britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto will in den kommenden Jahren wegen der fallenden Rohstoffpreise deutlich weniger investieren. Bis 2015 sollen die Investitionen jedes Jahr um rund 20 Prozent sinken, teilte der Konzern am Montagabend mit. In zwei Jahren will der Konzern dann nur noch acht Milliarden Dollar aufwenden, während das Investitionsbudget 2013 noch bei knapp 14 Milliarden Dollar (10 Mrd Euro) liegen dürfte. Nach einem jahrelang anhaltenden Rohstoff-Boom kämpfen Konzerne wie Rio Tinto, BHP Billiton oder Vale derzeit mit fallenden Preisen. Viele Unternehmen der Branche investieren daher derzeit weniger.

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