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Bernd Montag Healthineers-Chef muss sich auf der Hauptversammlung viele kritische Fragen anhören

Die Hauptversammlung der Healthineers war für Chef Bernd Montag eine Premiere mit Schönheitsfehlern. Vor allem die neue Diagnostik-Plattform macht Probleme.
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Physiker in der Lernkurve. Quelle: Alex Kraus für Handelsblatt
Bernd Montag

Physiker in der Lernkurve.

(Foto: Alex Kraus für Handelsblatt)

München Der Auftritt auf großer Bühne ist nicht unbedingt die Sache von Healthineers-Chef Bernd Montag, 49. Im Gegensatz zu seinem Aufsichtsratschef, Siemens-Vorstand Michael Sen, der die erste Hauptversammlung der Unternehmenstochter gewohnt geschliffen eröffnete, blieb Montag etwas hölzern. „Ich bin seit 23 Jahren, von Beginn meines Berufslebens an, ein Teil des Siemens-Healthineers-Teams“, sagte der ehemalige Basketballer.

Montag gilt intern als hochintelligent und ausgemachter Branchenexperte. Doch nun, als Chef eines Börsenschwergewichts, müsse er alle Stakeholder erreichen – Mitarbeiter, Investoren und Öffentlichkeit gleichermaßen.

„Er macht da eine Lernkurve“, heißt es im Umfeld der Siemens-Tochter. Siemens hatte die Medizintechniksparte im März 2018 zu 28 Euro an die Börse gebracht, inzwischen steht die Aktie bei 34 Euro.

Und doch musste sich Montag viele kritische Fragen anhören. Denn der Start der Diagnostikplattform Atellica ins neue Geschäftsjahr ist durchwachsen verlaufen – die Installation dauert bei Großkunden häufig länger als gedacht. Der Healthineers-Umsatz wuchs im ersten Quartal 2018/19 nur um gut drei Prozent auf 3,3 Milliarden Euro.

Im Umfeld des Aufsichtsrats heißt es, das Produkt sei gut. Es gebe aber Umsetzungsprobleme. Und damit steht der Vorstand direkt in der Verantwortung. Der Diplom-Physiker Montag kümmert sich nun persönlich um die Atellica-Projekte. Die Dax-Träume von dem Unternehmen werden sich wohl nur dann erfüllen, wenn er dabei Erfolg hat.

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