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Berüchtigter Mischkonzern Tyco teilt sich

Der US-stämmige Mischkonzern Tyco macht seine Ankündigung wahr und spaltet sich im Juni in drei Einzelunternehmen auf. Doch auch diese sind für sich genommen alles andere als klein.

HB PEMBROKE. Der Verwaltungsrat der Tyco International mit Sitz in Pembroke (Bermuda) habe die Aufteilung gebilligt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Sie soll am 29. Juni vollzogen werden. Mit der Aufspaltung sollen die drei Einzelunternehmen mehr Flexibilität bei der Erreichung ihrer Langzeit-Wachstumsziele erhalten, betonte Konzernchef Edward Breen.

Die neue Tyco Electronics mit einem Umsatz von 12,8 Mrd. Dollar wird die Elektroniksparte des Konzerns erhalten. Die auf medizinische Produkte spezialisierte neue Gesellschaft Covidien wird es auf einen Umsatz von 10 Mrd. Dollar bringen. Die Restgesellschaft Tyco International wird die Sicherheits-, Feueralarm- und Industrieprodukt-Sparten behalten und kommt auf einen Umsatz von 18 Mrd. Dollar.

Die derzeitigen Anteilseigner von Tyco International werden die Aktien der Tyco Electronics und von Covidien vollständig in Form einer Dividendenzahlung erhalten und bleiben Aktionäre bei Tyco International. Die Aktien von Tyco Electronics und von Covidien sollen an der New Yorker Börse NYSE und an der Bermuda Stock Exchange notiert werden.

Die Umstrukturierung war erstmals im Januar 2006 angekündigt worden. Sie soll bis zu 1,6 Mrd. Dollar kosten.

Bekannt war das Unternehmen vor allem durch einen Finanzskandal geworden. Der frühere Tyco-Chef L. Dennis Kozlowski hatte vor Jahren gemeinsam mit anderen Spitzenmanagern die Gesellschaft geplündert und den Aktienkurs künstlich nach oben getrieben. Tyco erlitt Verluste in Milliardenhöhe. Kozlowski verbüßt derzeit eine langjährige Freiheitsstrafe.

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